Grüne Branche

Wilhelm Bruns verstorben

Am 19. Dezember 2003 ist Wilhelm Bruns im 92. Lebensjahr verstorben. Er wurde am 18. Oktober 1912 in Bad Zwischenahn geboren. Nach der Schule absolvierte er eine zweijährige Baumschullehre bei der Firma Timm & Co. in Elmshorn. Nach dem ersten Gehilfenjahr in Deutschland arbeitete er zwei Jahre in Dänemark, Schweden, Holland und England. Von 1935 bis 1937 studierte Wilhelm Bruns in Weihenstephan Gartenbau. Dort legte er seine zweite staatliche Prüfung zum Diplom-Ingenieur ab. 1937 erfolgte der Firmeneintritt in die Baumschule Joh. Bruns. Seine große Leidenschaft war die Rhododendronzucht. Im Laufe der Jahre legte er eine große Sammlung von Rhododendron-Wildarten an und begann in den 50er Jahren, aus eigenen Züchtungen Neuheiten zu selektieren. Anlässlich seines 80. Geburtstages wurde ihm 1992 die höchste Auszeichnung des deutschen Gartenbaues, die Georg-Arends-Gedächtnis-Münze, durch den Präsidenten des Zentralverbandes Gartenbau, Karl Zwermann, überreicht. Die Verantwortung für den Betrieb übergab Wilhelm Bruns vor 15 Jahren an seinen Sohn Jan-Dieter, der ihn heute in vierter Generation führt.