Grüne Branche

Württemberg: Gärtnereiverband wandelt sich zum Wirtschaftsverband

Der Württembergische Gärtnereiverband wird sich im Laufe des Jahres 2012 in Wirtschaftsverband Gartenbau Württemberg e.V. umbenennen und zugleich seine Strukturen neu ordnen. Verbandspräsident Hartmut Weimann sprach dies am 28. Februar bei seinem Grußwort auf der Mitgliederversammlung der Fachgruppe Friedhofsgärtner in Weilheim/Teck an. 

Demnach will der Verband drei Kompetenz-Centren (KC) bilden:

  • KC Unternehmer,
  • KC Dienstleistung,
  • KC Produktion.

Die KC wären eng miteinander verzahnt. Jedem dieser Kompetenz-Center würden drei Fachorgane zugeordnet. In diese somit insgesamt neun Fachorgane werden die Themen der seitherigen Fachgruppen, Fachausschüsse und Sondergremien überführt.

Auf die Friedhofsgärtner eingehend, erwähnte Weimann deren künftige Eingliederung als eines der Fachorgane innerhalb des Kompetenzcenters Dienstleistung. In diesem Fachorgan Friedhof kämen unter anderem die seitherige Fachgruppe Friedhofsgärtner, die Genossenschaft Württembergischer Friedhofsgärtner, die Vereinigung Stuttgarter Friedhofsgärtner und der in Stuttgart betriebene Bestattungsdienst „Weiße Lilie” unter ein Dach.

„Zukünftige Herausforderungen werden mit vereinigter Kernkompetenz angegangen” – stellte Weimann heraus. Die drei Kompetenz-Centren würden aus jeweils mindestens sechs Ehrenamtlichen und je einem Hauptamtlichen zusammengesetzt. Für aktuelle Themen würden temporäre Projektgruppen gebildet.

Der vorgesehene neue Namen – Wirtschaftsverband Gartenbau Württemberg – wird laut Weimann veranschaulichen, dass der Verband die wirtschaftlichen, fachlichen und unternehmerischen Interessen der Mitglieder verbindet. Die Interessen und Erwartungen der Mitglieder hätten höchste Priorität. Zugleich werde darauf geachtet, dass vorhandenes Know-how aus den Fachgruppen und Ausschüssen präsent bleibt. (eh)