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Xylella im Vogtland ausgerottet

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Das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen meldet die Ausrottung von Xylella fastidiosa im Vogtland. In diesem Zuge hat das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) die in Pausa eingerichtete Pufferzone aufgehoben.

Die Xylella-Pufferzone im Vogtland ist Geschichte. Foto: Gartenbau-Versicherung Ellen Liebner

Xylella-Gefahr gebannt: Wirtspflanzen dürfen wieder vertrieben werden

Die Aufhebung der Pufferzone bedeutet für die Gartenbau-Betriebe und den Fachhandel, dass sie wieder mögliche Wirtspflanzen verkaufen dürfen. Im Juli 2016 hatten Kontrolleure einen Befall durch das Feuerbakterium in einer kleinen Gärtnerei festgestellt. Der Betrieb musste in der Folge im Februar 2017 seine gesamte Produktion vernichten.

Die Behörden führten in der rund 33.000 Quadratmeter großen Pufferzone ausführliche Untersuchungen durch, konnten aber kein weiteres Auftreten des Feuerbakteriums erkennen. Sie entnahmen insgesamt 706 Proben.

Obwohl die Gefahr gebannt scheint, werden die Beamten in Pausa in den kommenden beiden Jahren Anschlusskontrollen durchführen, ob der Quarantäneschädiger noch einmal auftritt.