Grüne Branche

Zahlreiche Pflanzentaufen in Bayern zum Start in die B&B-Saison

Gleich mehrere Taufen der „Bayerischen Pflanze des  Jahres 2013“, einem gelb-weiß gestreifte Zauberglöckchen läuteten in  Bayern den Beginn der Balkonpflanzensaison ein. In sieben regionalen  Auftaktveranstaltungen wurde es in der vergangenen Woche auf den Namen „Bella Limoncella“ getauft. Seit dem „Tag der offenen Gärtnerei“  am 20. April 2013 ist die Pflanze nun in rund 300 Mitgliedsbetrieben des  Bayerischen Gärtnerei-Verbandes erhältlich.

Schon seit dem Jahr 2004 küren die bayerischen Gärtner jährlich eine  außergewöhnlich robuste und vielseitige Pflanzenschönheit zur „Pflanze  des Jahres“. Die mittlerweile zehnte gesamtbayerische „Pflanze des  Jahres“ bildet da nach Angaben des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes (BGV) keine Ausnahme: Sie ist regenfest und benötigt  kaum Pflegeaufwand - Verblühtes braucht nicht ausgeputzt zu werden, denn es fällt einfach ab. Und mit ihrem halbhängenden Wuchs schmückt sie  Ampeln, Balkonkästen und andere Gefäße in gleichermaßen eleganter  Weise.

Die promineten Taufpaten für alle sieben bayerischen Regierungsbezirke reichten vom Kabarettisten bis zum Staatsminister.   

In Niederbayern taufte Staatsminister Helmut Brunner, in Oberbayern Erdings Oberbürgermeister Max  Gotz, in Mittelfranken der Kabarettist Klaus Karl-Kraus, in der Oberpfalz  Staatsministerin Emilia Müller, in Oberfranken Regierungsvizepräsidentin Petra Platzgummer-Martin, in Unterfranken Dr. Paul Beinhofer und in Schwaben der Europaabgeordnete Markus Ferbe.

 
Alle sieben Pflanzentaufen seien von der Tagespresse gerne  aufgegriffen worden, bis hin zu lokalen und regionalen Fernsehsendern. Die  regionalen Auftaktveranstaltungen haben sich laut BGV bewährt und entsprechen  dem Selbstverständnis der BGV-Mitgliedsbetriebe. Wer in einem  bestimmten Teil Bayerns groß geworden sei, fühle sich als Ober- oder  Niederbayer, als Ober-, Mittel- oder Unterfranke, als Oberpfälzer oder Schwabe. Auch der Bayerische Gärtnerei-Verband lehnt sich in seiner  Struktur an diese Aufteilung in sieben Bezirke an.   (BGV)