Grüne Branche

Zahngold vor dem Bundesarbeitsgericht

Krematoriumsbetreiber können von Mitarbeitern, die Zahngold aus Humanasche gestohlen haben, das Edelmetall oder auch Schadensersatz fordern. Doch in der Praxis greift eine Fehlinterpretation des Urteils um sich, warnt Rechtsexperte Tade M. Spranger.

Ende August hat das Bundesarbeitsgericht über die Frage entschieden, ob ein Krematorium als Arbeitgeber von einem seiner Mitarbeiter die Herausgabe von gestohlenem Zahngold verlangen kann.1 Die Medien haben massiv über diese Entscheidung berichtet und schon in diesem Zusammenhang war festzustellen, dass die rechtlichen Kernaussagen des Gerichts nicht immer korrekt wiedergegeben worden sind. Anlass zur Besorgnis bietet jedoch vor allem der Umstand, dass jetzt in der Praxis eine Fehlinterpretation des Urteils um sich greift, die erhebliche praktische wie rechtliche Konsequenzen haben kann. Lesen Sie mehr dazu in der Friedhofskultur ab Seite 24.

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