Zehn neue Nachwuchs-Führungskräfte für den Produktionsgartenbau

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Zehn neue Führungskräfte für den Gartenbau freuen sich über ihren Abschluss. Foto: Landgard

Zehn Nachwuchskräfte im Gartenbau haben den Lehrgang „Betriebswirt*in im Produktionsgartenbau“ der Landgard Stiftung erfolgreich abgeschlossen. Nach einem Jahr Corona-Pause fand der Lehrgang in diesem Jahr erstmals wieder statt.  

Weiterbildung für angehende Führungskräfte

Im Jahre 2016 führte die Landgard Stiftung den Zertifikatslehrgang „Betriebswirt*in im Produktionsgartenbau“ in Kooperation mit dem Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen, der Landwirtschaftskammer NRW und dem Bildungszentrum Gartenbau in Essen ein. Ausgerichtet ist die Weiterbildungsmaßnahme für angehende Führungskräfte im Produktionsgartenbau, die vor Kurzem einen Betrieb übernommen haben oder davor stehen dieses zu tun. Aufgebaut ist der Kurs in 14 Module, in denen die Teilnehmenden Einblicke und Hintergrundwissen in Themen wie Mitarbeiterführung, Marketing, Change Management, Kommunikation und Rhetorik, Finanzierung und Kostenrechnung, Steuern, Bilanzen oder Betriebsübernahme erhalten. Als Voraussetzung müssen die späteren Absolventen mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im Produktionsgartenbau mitbringen und einen Studienabschluss als Bachelor-, Master-, Meister- oder Agrarbetriebswirt im Produktionsgartenbau vorweisen können.

Lehrgang innerhalb von elf Wochen

Nach einem Jahr Zwangspause durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie, konnten kürzlich insgesamt zehn Nachwuchs-Führungskräfte aus der Grünen Branche Anfang März ihre Zertifikate nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen der Weiterbildungsmaßnahme in Empfang nehmen. Die 14 Lernmodule durchliefen sie dabei an elf Seminartagen. „Begonnen haben wir im Oktober 2021 unter 2G-Bedingungen, jetzt am Ende galt auch für die Lehrgangsteilnehmer 2G+ bzw. Booster+, drei Module wurden komplett digital durchgeführt. Daher gebührt den erfolgreichen Teilnehmern großer Respekt und Anerkennung für ihre Leistungen, die sie parallel zu ihrer täglichen Arbeit erbracht haben“, blickt Carsten Tovenrath, Verantwortlicher für Personalentwicklung bei Landgard auf die vergangenen intensiven Wochen für alle Beteiligten zurück.

„Rahmenbedingungen für alle Beteiligten herausfordernd“

„Wir freuen uns, dass wir den Lehrgang nach dem Corona-bedingten Ausfall im Jahr zuvor wieder durchführen konnten. Die Rahmenbedingungen waren für die Teilnehmer und die Referent*innen dennoch gleichermaßen herausfordernd“, so Tovenrath weiter. „Die inhaltliche Beteiligung der Teilnehmer in den einzelnen Modulen war sehr gut und sie haben sich absolut konstruktiv und kooperativ auf die besonderen Rahmenbedingungen des Lehrgangs eingelassen. Wir wünschen ihnen, dass sie ihre persönlichen und beruflichen Ziele erreichen, ihre Betriebe erfolgreich in die Zukunft führen, eine Saison ohne Einschränkungen und natürlich allerbeste Gesundheit“, ergänzt Wolfgang Schubert, Leiter des Personalbereichs bei Landgard. Im Herbst 2022 startet die Landgard Stiftung gemeinsam mit ihren Partnern den nächsten Lehrgang.