Zehntausende Bäume zur Aufforstung der deutschen Wälder

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Im Rahmen einer kleinen Feier, die live auf Facebook und Instagram übertragen wurde, wurde die Baum-Spende am 10. Juni symbolisch übergeben (v. l.): die amtierende deutsche Baumkönigin Charlotte Baumann, Mitgesellschafterin Gerit Grube, der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Gunther Grube und Elisabeth Hüsing, Direktorin der Stiftung Zukunft Wald. Foto: Grube

80.000 Bäume hat der Forst- und Jagdversender Grube anlässlich seines 75-jährigen Firmenjubiläums für die Wiederaufforstung des deutschen Walds gespendet. Weitere 7.700 Bäume steuerten Zulieferer und Freunde des im niedersächsischen Bispingen ansässigen Unternehmens bei, die jetzt symbolisch an die Stiftung Zukunft Wald übergeben wurden.

Finanzielle Mittel für ausgefallene Jubiläumsbäume in Spenden-Bäume investiert

Ursprünglich wollte Grube die Aufforstung der deutschen Wälder mit einer Spende von 75.000 Bäumen unterstützen – tausend Bäume für jedes Jahr, das das Unternehmen jetzt schon besteht. Deren symbolische Übergabe an die niedersächsische Stiftung Zukunft Wald war ursprünglich im Rahmen einer großen Jubiläumsfeier geplant, informiert Grube. Weil diese aufgrund der Corona-Pandemie jedoch nicht stattfinden konnte, investierte der Forst- und Jagdversender die für die Feier vorgesehenen Mittel kurzerhand in weitere 5.000 Bäume. Auch Zulieferer und Freunde des Unternehmens beteiligten sich mit dem Gegenwert von 7.700 Bäumen an der Spendenaktion, sodass der Stiftung nun insgesamt 87.700 Bäume übergeben werden konnten.

Wiederaufforstung begleitet Grube seit der Firmengründung

Das Thema Wiederaufforstung begleitet das Unternehmen bereits seit seiner Gründung im Jahr 1945 – als Waldemar Grube damals seine „Forstgerätestelle“ eröffnete, waren große Teile der norddeutschen Wälder aufgrund von Kriegseinwirkungen und sogenannten Reparationshieben kahl. Aufgeforstet wurden diese Kahlflächen damals zumeist durch die „Trümmerfrauen des Waldes“, berichtet der Fachhändler für Ausrüstungen für Wald, Landschaft, Natur und Umwelt. „Einer solchen gemeinsamen Anstrengung bedarf es nun wieder“, findet die Geschäftsleitung der Grube Gruppe – nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums wurden durch Trockenheit, Stürme und Borkenkäfer bis heute etwa 245.000 Hektar deutscher Wald vernichtet.

Aktion „Grube Baumspende“ geht weiter

Während einer kleinen internen Feier am 10. Juni nahm Elisabeth Hüsing, Direktorin der Stiftung Zukunft Wald, symbolisch die Spende entgegen und zeigte sich laut Grube „überglücklich über diesen großzügigen Beitrag, der in Aufforstungsprojekte mit umweltpädagogischen Aspekten und im öffentlichen Wald investiert werden soll“. Weil damit natürlich längst nicht alle durch Schadereignisse entstandenen Kahlflächen in Deutschlands Wäldern wieder aufgeforstet werden können, läuft die Aktion dem Unternehmen zufolge weiter. „Jeder kann – auch mit kleinen Beträgen – mitmachen. Am besten direkt auf eines der Konten der Stiftung unter dem Stichwort ‚Grube Baumspende‘“, teilt der Familienbetrieb im Herzen der Lüneburger Heide mit.

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