Grüne Branche

Zentrum für Gartenbau und Technik bleibt

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Aufatmen in Quedlinburg-Ditfurt: Das dort ansässige Zentrum für Gartenbau und Technik (ZGT) bleibt als Weiterbildungs- und Versuchsstandort für Obst- sowie den Garten- und Landschaftsbau erhalten. Der Standort der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLG) soll allerdings eine neue inhaltliche Ausrichtung bekommen.

Das Zentrum für Gartenbau und Technik in Ditfurt bleibt mit neuer inhaltlicher Ausrichtung erhalten. Foto: ZGT

Fokus auf Birnen, Beeren und Stadtgrün

Das Zentrum für Gartenbau und Technik war in der Vergangenheit durch zahlreiche Altersabgänge personell sehr ausgedünnt worden, heißt es aus dem zuständigen Ministerium. Die neue Struktur und neue inhaltliche Ausrichtung sollen die Zukunftsfähigkeit des Standorts sichern.

Das Kompetenzzentrum für Obst sowie Garten- und Landschaftsbau werde sich im Bereich Obst auf Birnen und Beeren konzentrieren. Im Garten- und Landschaftsbau geht es vor allem um das Stadtgrün und dabei die Versuchsfrage, welche Rolle gebietseigene Gehölzen in der Praxis spielen könnten. Für diese Aufgabe werde es eine Neueinstellung geben, die das Ernteherkunftsregister für heimische Gehölze sowie das dazugehörende Verwaltungsverfahren betreut. Es soll beraten und praxisnah geforscht werden.

Möglichst wenig Pflegekosten verursachen

Unter anderem können sich Landwirte, Gartenbau-Unternehmen und Kommunen, aber auch andere wie Bestattungsunternehmen beraten lassen, an welchem Standort welcher Baum oder Strauch der richtige ist. Ziel sei es, die Artenvielfalt in unseren Orten und an den Straßenrändern zu erhöhen und die Pflanzen so auszuwählen, dass sie an den Standort passen.

„Wir erhalten die Vielfalt der heimischen Arten, wir geben unseren Insekten und Vögeln geeignete Nahrungsmöglichkeiten und Lebensraum, und wir verursachen möglichst wenig Pflegekosten für das städtische Grün in den Kommunen“, erläutert Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert die neue inhaltliche Ausrichtung des Zentrums für Gartenbau und Technik. Die Ministerin ist sich sicher, „dass die Umstrukturierung für den Standort erfolgreich gelingen wird“.