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Zierpflanzenforschung: Symposium „EUCARPIA“ in Erfurt

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An der Fachhochschule Erfurt findet zurzeit das 26. Internationale Symposium „EUCARPIA“ statt, bei dem sich Experten der Zierpflanzenforschung austauschen. Ziel des Symposiums sei es, internationale Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft aufzubauen.

An der Fachhochschule Erfurt findet das 26. Internationale „EUCARPIA“-Symposium statt. Foto: narong / Fotolia

Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen richtet Symposium aus

Bereits zum 26. Mal findet das Symposium statt, welches von der Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen der Fachhochschule Erfurt organisiert und durchgeführt wird. Unterstützend treten dabei noch die Europäische Vereinigung für Züchtungsforschung (EUCARPIA), die Internationale Gesellschaft für Gartenbauwissenschaften (ISHS) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) auf. Insgesamt dauert das Symposium drei Tage und hat über 100 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft, sowie Experten der Zierpflanzenforschung aus Europa, Amerika und Asien zu Gast.

Transfer von Forschung auf Gartenbau

Die Ziele des Symposiums seien laut Mitteilung zum einen der Transfer von Ergebnissen aus der biologischen Grundlagenforschung in die Anwendung im Gartenbau. Zum anderen sollen Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auf internationaler Ebene gepflegt und aufgebaut werden. Das gesamte Symposium steht unter dem Titel „Editing Novelty“.

Hohe Biodiversität von Blütenpflanzen im Gartenbau

In der Landwirtschaft werde laut Mitteilung lediglich auf wenige Pflanzenarten zurückgegriffen, im Gegensatz dazu zeichnet den Gartenbau eine hohe Biodiversität der Blütenpflanzen aus. Diese Diversität werde zudem noch durch die Züchterischen Aktivitäten weiter ausgebaut und trage zu einer ganz besonderen Vielfalt bei, was einer großen Herausforderung gleichkomme.

Neueste Erkenntnisse der Zierpflanzenforschung

"So bringen wir im Rahmen des Symposiums exzellente Wissenschaftler mit Experten aus den Unternehmen zusammen, um die neuesten Erkenntnisse aus der Zierpflanzenforschung auszutauschen und zu diskutieren", erläutert Professor Dr. Philipp Franken, Leiter der Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen an der Fachhochschule Erfurt und Organisator des Symposiums.

Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen

"Die Forschungsstelle bietet ein Forum für den Transfer von Ergebnissen aus der biologischen Grundlagenforschung in die Anwendung im Gartenbau. Solche Treffen dienen häufig der Anbahnung von neuen internationalen Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft", führt Franken weiter aus. Fachleute von Universitäten und Forschungseinrichtungen sollen dementsprechend im Rahmen des Symposiums zusammengeführt werden. Es finden wissenschaftliche Vorträge statt, verbunden mit Diskussionsforen und Präsentationen.
Weitere Informationen zum Symposium erhalten Interessierte unter eucarpia-ornamentals2018.org