Grüne Branche

Zineg nominiert für Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Das Forschungsprojekt „Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus“ (Zineg) ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung nominiert. Zineg sei ein Ansatz, den Wandel zur Green Economy voranzutreiben, da es die regionale und klimafreundliche Herstellung von gartenbaulichen Produkten ermögliche und verbrauchernah gedacht sei, so die Begründung der Jury. 

Zineg-Gewächshaus. Foto: Walter Hollweg/LWK Niedersachsen

Zudem gebe das Forscherteam Denkanstöße über das Projekt hinaus. Ziel des Zineg-Projektes ist es, den Verbrauch fossiler Heizenergie für die Pflanzenproduktion in Gewächshäusern und die damit verbundenen CO2-Emissionen um bis zu 90 Prozent zu reduzieren.

Mit der Nominierung würdigen die Träger des Preises das seit Mai 2009 laufende gemeinsame Projekt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Leibniz Universität Hannover als herausragendes Vorbild hinsichtlich Nachhaltigkeit. Bereits die Nominierung sei ein großer Erfolg, so Professor Dr. Bernhard Beßler, Geschäftsbereichsleiter Gartenbau der Kammer. „Die Tatsache, dass sich unser Projekt gegen 80 mitbewerbende Forschergruppen durchsetzen konnte und zu den drei Nominierten gehört, ist eine hervorragende Würdigung der Arbeit unserer Landwirtschaftskammer und ihrer Versuchsanstalten“, so Beßler.

Der Sieger des diesjährigen Forschungspreises wird ab sofort mittels Online-Voting ermittelt. Der Nachhaltigkeitspreis Forschung wird am 28. November im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf verliehen. (ts/lwk)