Grüne Branche

Zukunftskongress: Azerca formulierte ihre neuen Ziele und Arbeitsschritte

Gruppenarbeit statt Frontalunterricht - die Sondergruppe Azerca setzte bei ihrer Herbsttagung vom 29. November bis zum 1. Dezember dieses Jahres in Hamburg auf ein ungewöhnliches Veranstaltungsformat. Im Rahmen einer moderierten "Zukunftskonferenz" sollten die gut 60 Teilnehmer in kleinen Gruppen und im Plenum Ziele für die kommenden Jahre formulieren und daraus konkrete Arbeitsschritte ableiten. "Bei allem Erfolg der Vereinigung in den Bereichen Werbung/Öffentlichkeitsarbeit und Züchtung sind Veränderungen in der Azerca notwendig", wird Gerhard Friedrich, Vorsitzender der Sondergruppe, in einer Pressemeldung des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) zitiert.Die Sondergruppe will ihre Mitgliederzahl bis 2015 zumindest stabil halten und außerdem den Anteil der Tagungsbesucher steigern. Diskutiert wurde die Möglichkeit, die Gruppe für Produzenten anderer Herbstkulturen zu öffnen. Neue Produkte sollen entwickelt werden - innovative Sorten, aber auch Pflegesysteme für Handel und Verbraucher. Geplant ist eine Eriken-Datenbank. Ein weiteres Thema ist die Nachhaltigkeit der Produktion. Die Marketingaktivitäten sollen sich verstärkt an Frauen und an jüngere Konsumenten richten. Die Betriebsnachfolger wollen sich vernetzen.