Grüne Branche

Zum Einsatz von Holzfasern in Containersubstraten

Praxiserfahrungen – speziell zu „GreenFibre“
Holzfasern sind in den vergangenen Jahren als Zuschlagstoff für Kultursubstrate zunehmend interessanter geworden. Informationen und Erfahrungen eines Substratherstellers.

Ribes sanguineum mit signifikant besserer Wurzelentwicklung im Containersubstrat mit 25 % Klasmann GreenFibre. (Von links nach rechts: 25 % Rinde, 25 % Klasmann GreenFibre , 40 % Rinde kombiniert mit Klasmann GreenFibre.

Ein Blick auf die allgemeine Entwicklung bei den Containersubstraten für Baumschulkulturen: Die wichtigste Ausgangsbasis in der Herstellung bildet nach wie vor Hochmoortorf. Als Zuschlagstoffe werden Rindenhumus, Pinienrinde, Kokosfasern und – mit steigender Tendenz – Holzfasern eingesetzt.
Der europäische Erwerbsgartenbau verwendet jährlich 22 Millionen m³ Kultursubstrate. Von dieser Menge sind rund 3 Millionen m³ organische und mineralische Zuschlagstoffe. 19 Millionen m³ der Kultursubstrate bestehen aus Torf unterschiedlicher Zersetzungsgrade.

Holzfasern als Zuschlagstoff
Holzfasern aus thermisch-physikalischer Aufbereitung werden schon seit mehr als 20 Jahren mit gutem Erfolg in Kultursubstraten eingesetzt. Begrenzender Faktor ist hier nicht die Verfügbarkeit des dazu benötigten Rohstoffes Holzhackschnitzel aus nachhaltiger Forstwirtschaft, sondern die Produktionskapazitäten, die relativ hohe Investitionen erfordern. Trotzdem steigt der Einsatz von Holzfasern in Kultursubstraten weiter stark an.

Einen detaillierten Bericht finden Sie in Ausgabe 12/ 2011 Deutsche Baumschule.





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