Grüne Branche

ZVG-Nachwuchswerbekampagne: Video-Produktion für Social Media gestartet

Für die Nachwuchswerbekampagne des Zentralverbands Gartenbau (ZVG) „Gärtner. Der Zukunft gewachsen“ werden derzeit Kurzvideos für die sozialen Medien produziert. Wer jedoch ein klassisches „Erklär-Video“ für alle Fachrichtungen erwartet, liegt falsch. Die Idee ist, einzelne Tätigkeiten des Gärtners – bezogen auf die Vorteile der Branche für die potenziellen Auszubildenden – kurz und prägnant in Szene zu setzen. 

Für die ZVG-Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen“ werden derzeit für die sozialen Medien Kurzvideos produziert. Foto: GMH

Im letztjährigen Workshop zur Nachwuchswerbung des ZVG hatten die Teilnehmer aus den Bundesfach- und Landesverbänden beschlossen, dass für die sozialen Medien geeignete Videos produziert werden sollen. Gewünscht war ein Blick auf den Beruf Gärtner von außen, also von Branchenfremden. Die Social-Media-Expertin Heidi Hecht vom Grünen Medienhaus (GMH) – der Leadagentur der Nachwuchswerbekampagne – erstellte ein entsprechendes Briefing, auf dessen Basis Studenten der Köln International School of Design (KISD) drei Ideen-Konzepte entwickelten.

Sich für eines der Konzepte zu entscheiden war nicht einfach. Die Projektgruppe einigte sich schließlich auf ein Konzept, welches derzeit mit den KISD-Studenten Maximilian Heere und Michael Möckel realisiert wird. Darin werden die alltäglichen Tätigkeiten abstrahiert als Detailaufnahme dargestellt, dem „Normalen“ wird durch den gezielten Einsatz von Licht und Kameraführung etwas Besonderes verliehen.

Die Vielseitigkeit des Berufs wird nicht klassisch durch die Fachrichtungen, sondern durch die unterschiedlichen Tätigkeiten eines Gärtners dargestellt. Dies soll für weniger Verwirrung bei den branchenfremden Jugendlichen sorgen, denn bei vielen handelt es sich um den Erstkontakt mit dem Beruf.

Die Videos dienen als Einladung, die Website zur vertiefenden Information zu nutzen, deshalb wird am Ende jedes Videos auf die „Beruf Gärtner“-Website verlinkt. So können die Jugendlichen alle Informationen rund um den Beruf mit seinen sieben Fachrichtungen auf der Website nachlesen.

Einblicke in die Videoproduktion der Social-Media-Videos bekommen Interessenten über die Facebook-Seite „Beruf Gärtner“. (zvg/gmh)