Grüne Branche

ZVG und BGI: Stärker zusammen in Handel und Vermarktung

Der Ad-hoc Ausschuss „Markt und Handel“ kann auf eine erfolgreiche erste Sitzung zurückblicken, wie der Zentralverband Gartenbau (ZVG) meldet. Vorwettbewerbliche Herausforderungen und die Synergien der Marktteilnehmer für die ganze Branche standen ebenso wie die Käuferschaft im Vordergrund. 

Eines der Probleme für die Preise im Gartenbau: Pflanzen wie Kalanchoe werden vermehrt über den Systemhandel abgesetzt. Foto: Fotolia jololei

Der Ad-hoc-Ausschuss „Markt und Handel“ ist eine Koproduktion von ZVG und BGI (Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels (BGI). Er soll sich mit den gemeinsamen vorwettbewerblichen Herausforderungen auseinandersetzen und die Synergien der einzelnen Marktteilnehmer für die gesamte Branche nutzen. Außerdem soll das Organ als Frühwarnsystem für Probleme des Gartenbaus funktionieren. Ebenso drehten sich die Diskussionen um die Themen Krisenkommunikation und Rückverfolgbarkeit.

Befürchtungen bestätigt: Entwicklung des Marktes für Gartenbau

Die Entwicklung des deutschen Marktes und die Einflussfaktoren zeigte die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) in einem Vortrag auf. Dabei wurden die Befürchtungen der Gartenbaubranche bestätigt. Die über 65-Jährigen bilden die größte Käufergruppe für Blumen und Pflanzen.

Mit Werbebeilagen warte vor allem der Systemhandel auf. Der Fachhandel hinke deutlich hinterher. Deshalb steigen auch die Käuferzahlen für Produkte aus den Regalen der Lebensmitteldiscounter und Baumärkte. Besonders auf die Preisgestaltung der Produktion wirke sich dieses Kaufverhalten aus. (ts)