Grüne Branche

ZVG: Weiterentwicklung der CMA-Aufgaben

Nach der vor wenigen Wochen erfolgten Novellierung des Absatzfondsgesetzes wird der Zentralverband Gartenbau (ZVG) zusammen mit den übrigen Agrarverbänden die Debatte um eine Weiterentwicklung der Aufgaben der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) begleiten. Regelmäßig wird dabei in den berufsständischen Gremien auch die Wirksamkeit von Werbemaßnahmen evaluiert, teilt der ZVG in seinem Informationsdienst mit. Die in einigen Medien zitierten Berichte des Bundesrechnungshofes über die Arbeit der CMA, von denen die FDP bemängelte, dass diese nicht in die jüngste Absatzfonds-Novelle eingeflossen seien, liegen laut ZVG seit längerem vor und sind der Fachöffentlichkeit bekannt. Die Einschätzung des Rechnungshofes, wonach die Tätigkeit der CMA nicht im Einklang mit EU-rechtlichen Vorgaben steht, ist nach Ansicht des ZVG nicht begründet. Zuletzt habe die neue Rahmenreglung der EU für Agrarbeihilfen den Tätigkeitsbereich der CMA explizit bestätigt. Der ZVG weist darauf hin, dass in allen wichtigen Konkurrenz- und Wettbewerberländern zentrale Absatzförderungsagenturen bestehen, die ähnliche Aufgaben wahrnehmen. Was die Aufgaben der CMA angeht, seien die zuständigen Ausschüsse des ZVG überzeugt, dass in Zukunft die Notwendigkeit von Marketingmaßnahmen sowohl im Ernährungsbereich, das heißt im Obst- und Gemüsebau, als auch im Grünbereich mit seinen Wohlfahrtswirkungen, also der Baumschule und dem Zierpflanzenbau, weiter zunehmen wird.