Zweiter Platz für Roboter aus Osnabrück

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Mit ihrem Feldroboter Acorn gewannen die Studierenden aus Osnabrück den zweiten Platz. Foto: Field Robot Team Osnabrück

Ein Team von Studierenden der Universität und Hochschule Osnabrück haben beim International Field Robot Event bei den DLG-Feldtagen den zweiten Platz belegt.

Field Robot Event bei DLG-Feldtagen

Jährlich veranstaltet die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) gemeinsam mit weiteren Partnern die Feldtage, in dessen Rahmen das Field Robot Event stattfindet. Ursprünglich von der niederländischen Universität Wageningen ins Leben gerufen, hat sich die Veranstaltung zu einem internationalen Wettbewerb entwickelt, zu dem jedes Jahr Teams aus der ganzen Welt teilnehmen. Nachdem das Event während der letzten beiden Corona-Jahre gar nicht oder nur in digitaler Form stattfinden konnte, war es 2022 endlich wieder so weit, dass ein Wettbewerb auf den Flächen des Südzucker-Versuchsgut Kirschgartshausen bei Mannheim in Baden-Württemberg in Präsenz stattfinden konnte. Dabei hatten die Teams Wettbewerbe in den Bereichen Navigation und Applikation auf dem realen Versuchsfeld zu bewältigen. Darüber hinaus mussten die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten auch auf dem virtuellen Feld in der Simulation unter Beweis stellen.

Platz zwei im Freestyle-Wettbewerb

Insgesamt traten zwölf Teams aus der ganzen Welt mit ihren autonomen Lösungen auf dem Versuchsgut Kirschgartshausen gegeneinander an. Als gemeinsames Team traten die Universität und Hochschule Osnabrück an. Im Freestyle-Wettbewerb belegte ihr Feldroboter Acorn am Ende Rang zwei. Das Gerät war in der Lage auf Grundlage einer Karte automatisiert Bodenproben zu entnehmen, auf der Karte zu dokumentieren und anschließend zum Feldrand zurückzubringen. Im Freestyle-Wettbewerb haben die Teams in einem Zeitfenster von fünf Minuten die Möglichkeit ihre Roboter eine Kür vorführen zu lassen. Dabei stehen Kreativität sowie eine anwendungsorientierte Leistung im Mittelpunkt.

Osnabrücker Team kurz vor Anmeldeschluss gebildet

„Ich bin begeistert, wie schnell sich das Team zusammengefunden hat und mit großem Engagement und Teamgeist - trotz der kurzen Zeit - erfolgreich teilgenommen hat“, sagt Prof. Dr. Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück, der das Team gemeinsam mit Matthias Igelbrink und den Kollegen der Universität Osnabrück Dr. Thomas Wiemann und Alexander Mock unterstützt hat. Demnach kam das Team um Janosch Bajorath, Simon Balzer, Lena Brüggemann, Tim Buschermöhle, Marcel Flottmann, Max Hattenbach, Paul Hermann, Lara Lüking, Celina Müller, Leon Rabius, Frederik Schierbaum und Christopher Sieh erst kurz vor Anmeldeschuss zusammen.

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