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100-Jahr-Feier des Bundes deutscher Baumschulen: "Wir sind die Zukunft"

In diesen Worten gipfelte ein Rück- und Ausblick von Präsidiumsmitglied Helmut Selders auf der BdB-Sommertagung angesichts des 100-jährigen Verbandsjubiläums. So habe sich insbesondere in den letzten 15 Jahren die Baumschulwirtschaft so stark verändert wie nie zuvor. Dies spiegeln die rund 1200 Mitgliedbetriebe, von denen viele in alle Richtungen spezialisiert sind. Der Strukturwandel berge Risiken, eröffne allerdings auch Chancen. Denn die Gartenkultur gewinnt immer mehr Bedeutung. Der Immobilienmarkt beginnt, das Grün als Wertsteigerung seiner Objekte zu erkennen. Im Hinblick auf die Lebensqualität und Umwelt ist es ohnedies unverzichtbar. Die Stadt New York will zur Verbesserung der klimatischen Bedingungen in den nächsten Jahren eine Million Bäume pflanzen. Im vergangenen November initiierte die Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai zur Klimakonferenz der Vereinten Nationen die Kampagne "Eine Milliarde Bäume". Tatsächlich wurden bis dato schon weit mehr Pflanzungen beim Umweltprogramm der UN offiziell ankündigt und inzwischen weltweit rund 17 Millionen Bäume ausgebracht, davon über 600000 in Kenia. Hierzulande sind es erst knapp 13000. "Bessere Fürsprecher kann man kaum finden", freute sich Selders. Weitere Beiträge zum Thema 100 Jahre BdB finden Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe Nr. 29