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120 Jahre Soendgen: Keramik Traum von der eigenen Töpferei wurde 1893 wahr

Mut stand im Jahr 1893 am Beginn der Unternehmensgründung, als Johann Peter Soendgen seinen Traum von der eigenen Töpferei in Adendorf verwirklichte. Hier stellte der Familienbetrieb Krüge und Einmachtöpfe aus blau-grauem Steinzeug her und weitete in den Folgejahren sein Sortiment kontinuierlich aus. 

Soendgen-Steinzeugfabrikation mit Arbeitern. Werkfoto

Weder der Erste noch der Zweite Weltkrieg und die damit verbundenen Einschnitte entmutigten die Familie, sodass auch 1945 unmittelbar nach Kriegsende die Produktion von Gebrauchskeramik wieder aufgenommen wurde. Weitsichtig stellte Wilhelm Soendgen bereits 1950 das Sortiment komplett um und fertigte fortan für die Bürger im Wirtschaftswunderland Gartenkeramik.

Bereits ein Jahrzehnt später erfolgte der erste entscheidende Schritt für den heutigen Erfolg von Soendgen Keramik mit der Produktion von Wohnkeramik. „Willkommen in der Zukunft“ hieß dann die zweite entscheidende Innovation mit dem Einstieg in die industrielle Fertigung im Jahr 1980.

Die Errichtung des Zweitwerkes in Gelsdorf, die 1987 folgte, zeigt das Gespür des Unternehmens für zukünftige Entwicklungen, denn dieses neue Werk wurde bereits mit ökologischem Engagement geplant und realisiert. Geschlossener Regenwasserkreislauf, Wärmerückgewinnung und der Einsatz der saubersten Energie Gas seien hier nur als Beispiele genannt.

Innovativ zeigt sich Soendgen Keramik auch nach zwölf Jahrzehnten seines Bestehens unter der Leitung von Björn Hansen, dem Urenkel des Gründers. Neben weiteren Investitionen in die Fertigungsprozesse, waren es vor allem die internationale Ausrichtung des Unternehmens sowie ein hausinternes und externes Designer-Team, das Soendgen Keramik zu einem Trendsetter in seiner Branche machte und macht.

Hierfür wurden im neuen Jahrtausend spezielle Fertigungsmöglichkeiten nach Anforderung von Soendgen mit dem Maschinenbau entwickelt und umgesetzt, die bis heute für permanente Innovationen von Oberflächeneffekten sorgen. Neben dem breit gefächerten Standardsortiment entstand 2004 ein auf die Bedürfnisse des Floristen abgestimmtes Exklusiv-Sortiment. (ts)