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50 Jahre Bücherei deutscher Gartenbau

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Seit 1965 befindet sich die Bücherei des deutschen Gartenbaus in der Obhut der Technischen Universität Berlin. Am 10. Dezember feiert die Universitätsbibliothek das 50-jährige Jubiläum mit einer Sonderveranstaltung und Ausstellungseröffnung.

Die Bibliothek des deutschen Gartenbaus bietet deutschlandweit den größten Fundus für Recherchen. Foto: TU Berlin

Zentralverband Gartenbau unterstützt Plakatausstellung

Dort können die Besucher bis zum 13. Februar 2016 einen Blick auf Raritäten und Sonderbestände der Bücherei des deutschen Gartenbaus werfen. Der Zentralverband Gartenbau unterstützt die Plakatausstellung „Gartenkultur Pur“.

Die Sammlung in Berlin stellt bundesweit die größte Spezialbibliothek für Gartenliteratur dar. Für die Forschung verkörpert der Bestand einen wichtigen Fundus an Publikationen, Sonderbeständen und Recherchemöglichkeiten.

2.300 Raritäten schlummern in der Bibliothek des deutschen Gartenbaus

Der Gartenbauwissenschaftler Dr. Robert Zander brachte die Bibliothek des deutschen Gartenbaus damals auf den Weg. Heute finden sich dort historische, wertvolle Quellenliteratur u.a. aus den Bereichen Gartenkunst und Landschaftsgestaltung, Gemüse-, Zierpflanzenbau und Obstsortenkunde, darunter über 2.300 Raritäten, die vor 1850 erschienen sind. Neben prachtvollen Stich- und Tafelwerken gilt der umfangreiche und sehr geschlossene Fachzeitschriftenbestand aus dem 18. und 19. Jahrhundert als Be-sonderheit dieser Sammlung. Zusammen mit aktuellen Neuerwerbungen bildet sie die Sondersammlung Gartenbaubücherei, die in enger Kooperation mit dem Trägerverein Bücherei des Deutschen Gartenbaus betreut wird.

Die Bestände im Archivraum der Bücherei sowie die frei zugängliche Literatur der Sondersammlung Gartenbaubücherei befinden sich in der ersten Etage der Universitätsbibliothek. Nicht ausleihbare Schriften können aus dem Magazin zur Einsicht vor Ort bestellt werden. Online-Kataloge erleichtern die Suche nach der richtigen Literatur.