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50 Jahre Compo: Steigende Umsätze und Neuheiten würzen das Jubiläum

Obwohl Compo seit dem Jahr 2000 nicht mehr zur BASF gehört, veranstaltete das Unternehmen am 5. April seine Fachpressekonferenz anlässlich des 50-jährigen Jubiläums im BASF-Agrarzentrum Limburgerhof. Hierbei kamen auch Geschäftszahlen und neue Produkte zur Sprache.

Wie Marketingleiter Klemens Brummert ausführte, konnte die Compo-Gruppe ihre Umsätze in den letzten Jahren kontinuierlich steigern. Der Umsatz 2005 wurde auf 542 Millionen Euro beziffert. Dies entspricht einer Zunahme um gut drei Prozent gegenüber 2004 und etwa zehn Prozent gegenüber 2003. Im Jahr 1997 lag der Umsatz der Gruppe mit 274 Millionen Euro erst etwa halb so hoch wie 2005.

Die Produkte für den professionellen Bereich - es handelt sich überwiegend um Dünger - haben einen Anteil von ungefähr 60 Prozent.

Immer mehr an Bedeutung gewonnen hat das Auslandsgeschäft. So kämen die Verkaufszahlen in Frankreich - als zweitwichtigsten Markt - schon fast an diejenigen in Deutschland heran. In 15 Ländern bestehen Vertriebsstandorte von Compo, darunter auch in Brasilien, Spanien, Griechenland, Italien, Österreich und Polen.

Aus der Firmengeschichte

Die Compo GmbH war im Jahr 1956 gegründet worden. 1967 wurde das Unternehmen durch Salzdetfurt AG - die spätere Kali + Salz GmbH - erworben.

Ein weiteres markantes Datum für dieses Unternehmen war 1971, als eine Tochterfirma der BASF - nämlich Wintershall AG - mit 50 Prozent bei Compo einstieg. 1981 entstand die BASF-Geschäftseinheit Haus- und Garten-Spezialprodukte. 1993 wechselte die Geschäftseinheit von Limburgerhof nach Münster.

Im Jahr 2000 übernahm die K+S Aktiengesellschaft in Kassel das weltweite Geschäft der Compo. In den darauffolgenden Jahren erfolgten einige Akquisitionen (Gesal, Algoflash, Humuswerke Gnarrenburg Friedrich Meiners …).

Blick auf Neuheiten

Der Compo-Geschäftsbereich "Profi" umfasst hauptsächlich Dünger für Zierpflanzen, Garten- und Landschaftsbau sowie landwirtschaftliche Spezialkulturen. Im Vordergrund stehen hierbei Nitrophoska-Mehrnährstoffdünger, stabilisierte Dünger (ENTEC), Floranid-Langzeitdünger, der umhüllte Langzeitdünger Basacote sowie verschiedene Flüssigdünger. Neu im Jahr 2005 waren Vitanica P 3 und Basfoliar Aktiv.

Vitanica P 3 ist ein organisch-mineralischer Flüssigdünger aus kalt gepresstem Meeresalgenextrakt mit pflanzlichen Hormonen (Auxine, Cytokinine), Aminosäuren, Vitaminen sowie Stickstoff (fünf Prozent N), Kalium (zehn Prozent K2O) und Spurennährstoffen. Das auch als "Vitalitätsdünger für gestresste Pflanzen" bezeichnete Produkt wird insbesondere für Rasenflächen eingesetzt. Es soll das Wurzelwachstum bei Kurzschnitt-, Hitze- und Trockenstress unterstützen, die Gräser stärken und gegen Rasenkrankheiten vorbeugen.

Basfoliar Aktiv ist eine organisch-mineralische NPK-Düngerlösung mit einem NPK-Verhältnis von 3 - 27 - 18. Auch hier handelt es sich um eine Formulierung mit den aus Ecklonia maxima gewonnenen Meeresalgenextrakten, pflanzlichen Hormonen, Aminosäuren. Es ist zur Flüssig- und Blattdüngung im Gartenbau und bei anderen Sonderkulturen konzipiert.