Alle News

Ab Dezember greift das Saison-Kurzarbeitergeld

Ab Dezember beginnt am Bau und im Baunebengewerbe das so genannte "Schlechtwetter" - ein Zeitraum, in dem auf den Baustellen witterungs- oder auftragsbedingt weniger Arbeit anfällt. Seit 2007 können Arbeitgeber des Garten- und Landschaftsbaus bei der Bundesagentur für Arbeit das so genannte "Saison-Kurzarbeitergeld" beantragen, erinnert die Gewerkschaft IG BAU. Unternehmen ermöglicht es, ihre Arbeitnehmer fast ohne zusätzliche Kosten ganzjährig zu beschäftigen und Kündigungen überflüssig macht. Der Bezugszeitraum für das Saison-Kurzarbeitergeld geht vom 1. Dezember bis zum 31. März. Die Höhe des Saison-Kurzarbeitergeldes beträgt 60 Prozent des Nettoentgelts beziehungsweise 67 Prozent des Nettoentgelts bei Arbeitnehmern mit unterhaltspflichtigen Kindern. Der von den Arbeitgebern auch bei Kurzarbeit zu tragende Sozialaufwand wird ihnen vollständig erstattet. Die Finanzierung erfolgt zum Teil über eine Umlage, die gemeinsam von Arbeitnehmern und Arbeitgebern aufgebracht wird. Aus dieser Umlage wird auch das so genannte "Zuschusswintergeld" bezahlt, das die Arbeitnehmer erhalten, wenn sie statt des Saison-Kurzarbeitergeldes Stunden aus ihrem Arbeitszeitkonto einbringen.