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„Ältester“ TASPO-Abonnent gefunden

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Seit Jahresbeginn suchten wir anlässlich unseres Jubiläums den längsten TASPO-Abonnenten – und haben ihn jetzt gefunden. Edmund Bruns liest seit 56 Jahren TASPO und ist damit unter allen, die sich auf unseren Aufruf gemeldet haben, unser Leser mit dem längsten Abo der Zeitung.

Edmund Bruns inmitten „seiner“ Rasengräser-Sorten. Foto: privat

Mit 14 Jahren den Beruf des Zierpflanzengärtners gelernt, mit 19 Jahren zum Arbeiten nach Berlin gegangen, 40 Jahre in Berlin gelebt, seit 14 Jahren Rentner und ins Wendland gezogen. So liest sich die Kurz-Vita von Gärtner Edmund Bruns, der sich noch genau daran erinnern kann, dass ihm sein damaliger Ausbilder im zweiten Lehrjahr nahelegte, doch die TASPO zu lesen und zu abonnieren.

Arbeitsstelle durch die TASPO gefunden

Was Bruns dann auch tat. Seitdem begleitet ihn die TASPO und stand ihm bei allen seinen Arbeitsstellen mit Rat und Informationen zur Seite. „Als die Ölkrise ausbrach, sollte ich stempeln gehen, weil der Betrieb, in dem ich tätig war, Probleme hatte“, erzählt Bruns, „nach einem Blick in die TASPO bewarb ich mich beim Institut für Landschaftsbau an der TU Berlin und bin dort 30 Jahre lang, bis zu meiner Rente, kleben geblieben.“

Was Bruns nie bereut hat. Wandelte er sich doch vom Zierpflanzenfachmann zum Rasenspezialisten und betreute für das Bundessortenamt unter anderem an einer der sieben Prüfstellen die Rasengräser-Sortenprüfungen. Lange war er Mitglied in der Deutschen Rasengesellschaft – nämlich 30 Jahre lang – und pflegt auch heute noch seine Kontakte zu den Hochschulen, beispielsweise mit Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer von der Hochschule in Geisenheim.

Längster TASPO-Abonnent freut sich auf Gartensaison

Warum er sich zur Rente ins Wendland abgesetzt hat? „Ganz einfach, dort waren die Häuschen noch erschwinglich, als wir etwas gesucht haben“, sagt der 72-Jährige und freut sich schon aufs Frühjahr und die nächste Gartensaison.

Als längster Abonnent der TASPO kann sich Bruns über 150 Euro und einen Bildband unseres Verlegers Lord Michael Heseltine freuen. Wir sagen allen Danke, die ebenfalls in ihre alten Akten eingestiegen sind und uns ihre erste Abo-Rechnung geschickt haben.