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Kleeschulte Gemüse Grow Bags: bis zu 20 Prozent mehr Erträge im Gurkenanbau

Das Westfälische Erdenwerk Kleeschulte punktet nach eigenen Angaben mit seinen nachhaltigen Gemüse Grow Bags am Markt. Nicht nur, dass die ökologisch wertvollen Gemüsesubstrate gut für die Umwelt sind, so das Unternehmen, jetzt belegen umfangreiche Versuche der Landesanstalt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie des Freistaats Sachsen, dass die Ernte-Erträge sogar über denen der weitläufig üblichen Substrate auf Steinwoll- oder Kokos-Basis liegen. Unter der Leitung von Dr. Gerald Lattauschke wurde die Zucht mit sieben verschiedenen Gurkensorten unter Praxisbedingungen getestet.

Bis zu 20 Prozent mehr Ertrag erbringt das Kleeschulte-Gemüsesubstrat, so Christoph Stegemann, Produktmanager bei Kleeschulte. Werkfoto

Die Erträge in den Kleeschulte Gemüse Grow Bags fielen den Angaben zufolge sechs bis 20 Prozent besser aus als im Vergleichsprodukt Steinwolle. Selbst die Anzahl der Früchte überzeugte mit bis zu 19 Prozent mehr Gewicht. Gute Erfahrungen hätten deutsche Gemüsebauer ebenfalls in der Zucht von Tomaten, Paprika, Auberginen, Erdbeeren und Himbeeren gemacht.

„Selbstverständlich muss der Betrieb die Düngung und die Wässerung auf das neue Substrat einstellen, um die gewünschten Erfolge sicherzustellen. Unser Team steht den Züchtern dabei mit Rat und Tat zur Seite“, sagt Christoph Stegemann. Er ist der Produktmanager für die Gemüse Grow Bags bei Kleeschulte Erden. Aber selbst bei einem Langzeitversuch des unabhängigen Gutachters Hagen Knafla der Firma Horticon in Telgte zeigten sich sehr gute Erträge, obwohl die Düngung und Bewässerung noch nicht auf das neue Substrat optimiert wurde.

Vor zwei Jahren stellen Kleeschulte die nachhaltigen Gemüse Grow Bags als Marktneuheit vor. Sie werden aus der Substratfaser topora und Perlite in einem selbst entwickelten Verfahren hergestellt und sind RAL-gütegesichert. Mittlerweile ist das Gemüsesubstrat auch in Bio-Qualität für den zertifizierten Gemüsebau erhältlich. Sie werden in den Längen ein und 1,20 Meter mit Perforierung und Drainagelöchern auf Palette mit 156 Stück geliefert. Selbstverständlich ist das Substrat ebenfalls lose für Bucks verfügbar.

Dem Gemüsebauer biete das Kleeschulte Gemüsesubstrat wertvolle Produktargumente gegenüber dem Handel. Die regionale Herkunft der Rohstoffe für das Substrat im Vergleich zu Steinwolle oder Kokosfasern ist leicht zu veranschaulichen. Und dass das Substrat aus nachhaltigen Rohstoffen von einem deutschen Erdenwerk produziert wird, finde im Handel Anerkennung. Nicht zuletzt sei die umweltfreundliche Entsorgung ein gutes Zeugnis.

Das Argument, dass die Pflanzen und das daraus resultierende Gemüse in einem umweltfreundlichen und nachhaltigen Substrat wachsen, kann und sollte laut Kleeschulte genutzt werden. Namhafte LEH-Ketten legten darauf besonderes Augenmerk. (ts)

Mehr Informationen unter www.kleeschulte-erden.de