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Agrarbericht 2005: Positive Ergebnisse für die Baumschulen

Im produzierenden Gartenbau hat sich die wirtschaftliche Lage der Betriebe im Wirtschaftsjahr 2003/2004 nochmals verschlechtert. Darauf weist der Agrarpolitische Bericht 2005 der Bundesregierung hin. Die Landwirtschaft konnte dagegen zulegen um durchschnittlich 4,8 Prozent beim Gewinn je Unternehmen mit besonderen Steigerungen beim Acker- (plus 25,2 Prozent) und beim Obstbau (plus 20,6 Prozent). Im Gartenbau führten laut Agrarbericht im Wirtschaftsjahr 2003/04 stagnierende Umsätze bei steigenden Kosten zu einem Rückgang der durchschnittlichen Gewinne je Unternehmen um fünf Prozent. Er schrumpfte von 40 573 Euro auf 38 525 Euro je Unternehmen und bezogen auf den Hektar Landwirtschaftliche Nutzfläche (LF) von 8 793 Euro auf 7934 Euro. Der Gewinn plus Personalaufwand je Arbeitskraft sank von 21 842 auf 21 481 Euro für den Gartenbau insgesamt. Die Eigenkapitalbildung war negativ. Die Zahlen und Aussagen zur Einkommenssituation im Agrarbericht fußen auf Buchführungsergebnissen eines Testbetriebsnetzes. Darunter befinden sich unter anderem 403 Zierpflanzenbetriebe, 152 Gemüsebetriebe, 57 Baumschulen, 22 sonstige Gartenbaubetriebe sowie 145 Obstbaubetriebe. Für sie zeigt sich im Argrarbericht 2005 kein einheitliches Bild. Zulegen konnte demnach bei den Baumschulen der durchschnittliche Gewinn je Hektar Landwirtschaftliche Nutzfläche und zwar von 7504 Euro im Wirtschaftsjahr 2002/03 auf 8317 Euro im Wirtschaftsjahr 2003/04, was einem Plus von 10,8 Prozent entspricht. Der Gewinn je Unternehmen ist im gleichen Zeitraum bei den Baumschulen von 43 625 Euro auf 49 235 Euro gestiegen: eine Zunahme um 12,9 Prozent.

Wie dazu der Bund deutscher Baumschulen anführte, spiegele dies die tatsächliche Situation der Baumschulen leider nicht wider.