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ALB: Neue Funde in Bayern

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In der Kehlheimer Quarantänezone haben Experten der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) Larven des Asiatischen Laubholzbockkäfers gefunden. Konkrete Bekämpfungsmaßnahmen sollen im Frühjahr 2017 erfolgen.

Baumkletterer geben ALB-Warnung an Landesanstalt

Baumkletterer, die im Auftrag der LfL derzeit die Bäume in der Quarantänezone kontrollieren, hatten die Landesanstalt auf einen möglichen Befall aufmerksam gemacht. Ein Team aus Experten fand anschließend Larven, die sich nach einer DNA-Analyse durch den Pflanzenschutzdienst Nordrhein-Westfalen eindeutig als ALB-Raupen entpuppten.

Zwei ALB-Larven gefunden: Weitere Fällungen Anfang 2017

Die beiden befallenen Ahornbäume stehen an der B 16 zwischen Kehlheim und Saal an der Donau. Neben zwei Larven fanden die Experten der LfL auch Überreste zweier Käfer. Um der Gefahr durch den ALB endgültig Herr zu werden, sollen Anfang des kommenden Jahres weitere Bäume gefällt werden. Die Kontrolle durch die Baumkletterer läuft bis zur Festlegung weiterer Maßnahmen weiter.

Wie die Landesanstalt mitteilt, erfolge zuerst eine Ausweitung der bestehenden Kehlheimer Quarantänezone um etwa einen halben Kilometer nach Süden. Rechtliche Grundlage für die Maßnahmen gegen den ALB ist der EU-Durchführungsbeschluss 2015/893 vom 9. Juni 2015. Klare Zielsetzung ist, den gefährlichen Baumschädling auszurotten und seine Verbreitung zu verhindern.