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Alternative besonderer Art: Luftbestattung mit Ballon im Elsass

"Weltraumbestattung, Diamantenpressung, Luftbestattung oder Einbringen der Asche in künstliche Riffs aus Beton - im Ausland ist vieles möglich!" Das exklusivste Angebot - so der Hinweis im Magazin des Bundesverbands Deutscher Bestatter (Oktober 2007) - sei die Mondbestattung für rund 25.000 Euro. Für diesen Preis würden einige Gramm Asche per Rakete zum Mond befördert und dort beigesetzt. Eine lange und für die Angehörigen eventuell zermürbende Wartezeit müsse aber einkalkuliert werden, da die betreffenden Flüge selten stattfänden. Weniger Betuchte können sich um eine Luftbestattung bemühen. Sie lässt sich nach Angabe des Bestatterverbandes schon für etwa 1000 Euro realisieren. So arrangiere ein in Rastatt nahe Karlsruhe ansässiges Bestattungsinstitut (Slogan: "Eins werden mit Himmel und Erde") Heißballonfahrten über dem Elsass. Im Beisein der Angehörigen werde die Asche über französischem Territorium verstreut. In Deutschland ist dies (bisher) nicht zulässig. Ein Prospekt dieses Rastatter Bestattungsinstituts Huether-Heissler erwähnt, dass die Zeremonie der Luftbestattung per Ballon etwa zwei Stunden dauert. Telefonische Terminbestätigung erfolge einen Tag vor dem "Beisetzungsflug". Luftbeisetzungen könnten auch im Winter stattfinden. Per Navigationsgerät wird der Bestattungsort aufgezeichnet, danach in einer Urkunde und Landkarte dokumentiert.