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Alternativer Abschied: Netzwerk gestaltet ausgefallene Urnen, Särge und Grabskulpturen

Ausgefallene Urnen, Särge und Grabskulpturen zeigte das Netzwerk „Alternativer Abschied“ auf der Messe „Leben und Tod“ am 8. und 9. Mai in Bremen. Die individuellen Arbeiten der derzeit 35 Künstler, Handwerker und Designer verfolgen einen ökologisch-ethischen Ansatz, etwa die nachhaltige Fertigung in Deutschland bei fairem Lohn. 

Särge als Schrank, Urnen als Schatulle und Schatzkästlein oder Grabdenkmale als Skulpturen für Haus und Garten: Die Anbietergemeinschaft „Alternativer Abschied“ fertigt ausgefallene Produkte für den Lebensbereich „Abschied und Erinnerung“ und zeigt gleichzeitig neue Ansätze für deren Nutzung.

Zum Portfolio gehören unter anderem Skulpturen und Grabdenkmale aus Stein, Holz, Schmiedeeisen, Bronze und diversen Materialkombinationen, Naturholzsärge in edlem Design und mit künstlerischen Bemalungen, Urnen aus Keramik, Filz, Naturstein und Holz in verschiedenen Bearbeitungsansätzen sowie exklusiver Grabschmuck, feine Sargtücher, Trauerschmuck und Ritualgegenstände.

Die individuellen Arbeiten sollen dabei ökologische Anforderungen erfüllen, wie etwa umweltverträglicher Abbau und Herstellung der Materialien, Ressourcen schonende Verarbeitung, kurze Transportwege regionaler Materialien, nachhaltige Fertigung in Deutschland bei fairem Lohn und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen. Die Einhaltung dieser Kriterien garantiere das Umwelt-Ethik-Siegel „O.K. ökologisch kompetent, fair und transparent“.

Das Internet-Portal „Alternativer Abschied“ wird den Angaben zufolge laufend durch neue Nischenprodukte aus den Bereichen künstlerische Unikate, Kunsthandwerk und Manufakturfertigung erweitert und steht allen interessierten Herstellern offen. (ts)