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Ampeln stehen auf Grün für Buga Schwerin

Nach Angabe von Schwerins Oberbürgermeister Norbert Claussen stehen jetzt alle Ampeln für die Bundesgartenschau 2009 (Buga) auf Grün. Sowohl die Stadt als Beklagte, als auch der Kläger, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Mecklenburg-Vorpommern hätten jetzt bezüglich der Burgsee-Erweiterung ein Vergleichsangebot des Verwaltungsgerichtes Schwerin angenommen. Es ging um den Erhalt der Grünfläche, die seit 1973 aus dem in den Burgsee gekippten Bauschutt entstanden war. Der BUND sah darin ein schützenswertes Biotop, die Stadt Schwerin als Buga-Planungsbehörde forderte freien Blick auf das Schloss und die geplante Schwimmende Wiese und wollte Teile der Grünfläche ausbaggern. Claussen bezeichnete den Kompromiss als schmerzhaft. Zwar sei die zu erhaltende Grünfläche nur 1850 Quadratmeter größer als von der Stadt vorgeschlagen, dafür müssten aber Bäume erhalten werden und Schilf und Büsche dürften nur auf zwei Meter heruntergeschnitten werden und nicht, wie vorgesehen, auf 50 Zentimeter. Wie Claussen laut Schweriner Volkszeitung betonte, habe man aber die Fertigstellung dieses Buga-Projektes nicht gefährden dürfen.