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Angebot Gehölzabnahme kommt zum Frühjahr

Nach längerer Vorlaufzeit soll es nun in diesem Frühjahr mit der Umsetzung des vom BdB-Fachausschuss Laubgehölze angeschobenen Projektes „verbesserte Abnahme von Gehölzen auf der Baustelle“ in der Praxis losgehen. Mit der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) laufen derzeit außerdem Gespräche, um diese neue Dienstleistung unter ein neutrales Dach zu stellen, berichtete Peter Heydorn vom Fachausschuss „Laubgehölze“ auf der Wintertagung des Bundes deutscher Baumschulen (BdB). Damit die künftigen Berater beim Beurteilen der Gehölzqualitäten in allen Bundesländern einheitlich vorgehen, gab es laut Heydorn im vergangenen September ein zweites Treffen des Interessentenkreises für diese Aufgabe in der Baumschule R. Schmidt.

Dort wurden anhand von Beispielpflanzen aus den Bereichen Sträucher, Heister, Solitärpflanzen, Bäume und Bodendecker und auch Negativbeispielen die Qualitätsvorstellungen des BdB vorgestellt. Überarbeitet wurde laut Heydorn nochmals der Werbeflyer sowie und die Kontrollliste für die geplante Gehölzabnahme. Ein weiteres Ergebnis des Treffens war, dass die künftigen Berater auch bei überzogenen Qualitätsvorstellungen seitens der Bauherrn aufklärend wirken sollen.

Im vergangenen Herbst sei den Informationen zufolge auch die Idee aufgekommen, dass die „Qualitätssicherung auf der Baustelle“ als Dienstleistung möglichst unter ein neutrales Dach gestellt und unabhängig sein sollte. Inzwischen liefen dazu bereits Gespräche mit der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL), die dafür ein idealer Partner wäre. Denn sie sei von allen Partnerverbänden anerkannt und neutral und erstelle auch Regelwerke. Laut Heydorn ist allerdings noch nicht klar, wie sich die FLL entscheidet. Dennoch soll auf jeden Fall im Februar oder Anfang März das Projekt „Verbesserung der Abnahme von Gehölzen auf der Baustelle“ offiziell der Fachpresse vorgestellt werden und von der Geschäftsstelle den Partnerverbänden bekannt gegeben werden.