Alle News

Apfel-Export: Etappenziel für die Erschließung neuer Märkte

Die Obst- und Gemüseerzeuger haben schwer an den Folgen des russischen Importstopps zu schlucken. Nun soll eine Kooperation zwischen der Apfelerzeuger-Organisation und dem Julius Kühn Institut Hemmschwellen für den Export in Drittländer abbauen, wie die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) heute meldet.

Für den Apfel könnten sich neue Exportwege ins Ausland auftun. Foto: Daniela Sickinger

Wie die BVEO mittelt, sei die Erstellung von pflanzengesundheitlichen Risikoanalysen für den Export in Drittländer Voraussetzung. So könnten die Zielländer besser einschätzen, ob bei der Einfuhr Schadorganismen eingeschleppt werden. Diese Gutachten werden die Deutschen Apfelerzeuger-Organisationen und das Julius Kühn Institut nun gemeinsam in Angriff nehmen. Beide Parteien unterzeichneten zum Startschuss der Kooperation im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einen Vertrag.

Apfel-Export und Agrarwirtschaft in Warenströme einbinden

Mit diesem Projekt „wird die zunehmende Einbindung der deutschen Agrarwirtschaft in internationale Warenströme wirksam unterstützt“, sagte die Parlamentarische Staatsekretärin des BMEL, Dr. Maria Flachsbarth. “Durch die koordinierte Organisation und durch fundierte wissenschaftliche Analysen wird zukünftig den phytosanitären Regelungen auf wichtigen Zukunftsmärkten Rechnung getragen”, hob Dr. Ehlers vom Deutschen Raiffeisenverband hervor, der der Vertragsunterzeichnung ebenfalls beiwohnte. (ts)