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ARD stellt Buga unausgewogen dar

Eine Osterüberraschung der besonderen Art bereitete die Redaktion des ARD-Magazins "Kontraste" am Gründonnerstag der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft (DBG), ihren Gesellschafterverbänden sowie den Buga-Kommunen und allen Freunden des Gartenschauevents. Unter dem Titel "Buga - ein Auslaufmodell" stellte das Magazin die Gartenschauen grundsätzlich als ein Millionengrab für Steuergelder dar. Bundesgartenschauen seien lediglich ein Selbstzweck für die grüne Branche, die bei der Durchführung der Gartenschauen zugunsten des eigenen Profits sogar den Naturschutz außer acht lasse. "Die Realität ist allerdings nicht so einseitig", reagiert darauf die DBG. Unbestritten gebe es Kommunen, die in der über 50-jährigen Buga-Geschichte ihre Gartenschau im Veranstaltungsjahr mit einem Defizit abgeschlossen haben, aber eine Buga ende nicht mit der Schließung der Kasse am letzten Tag. Dazu DBG-Geschäftsführer Matthias Schmauder: "Der Nachhaltigkeitseffekt ist eines der wichtigsten Ziele jeder Bundesgartenschau.

Von der Bekanntheit und gesteigerten touristischen Attraktivität einer Stadt oder einer Region bis hin zur Ansiedlung neuer Betriebe aufgrund der verbesserten Infrastruktur bewegt eine Buga sehr viel für die regionale Wirtschaft und die Einwohner.

Dass Bundesgartenschauen absolut kein Auslaufmodell sind, beweist nicht zuletzt die Tatsache, dass wir für alle Bundesgartenschauen mehrere Bewerber hatten und dass bereits bis 2019 die Buga-Optionen vergeben sind." Mehr und Ausführlicheres zu diesem Thema können Sie in der nächsten TASPO-Ausgabe lesen. Das Manuskript zur Sendung finden Sie im Download auf unserer TASPO Internet-Seite www.taspo.de.

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