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Auch Gartenarbeiten steuerlich besser absetzbar

Auch Gartenarbeiten in Privathaushalten werden künftig steuerlich stärker gefördert. Dies hat die Bundesregierung nochmals zum "Gesetz zur Steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung", dem jetzt auch der Bundesrat abschließend zugestimmt hat, hervorgehoben. Das Gesetz enthält daneben unter anderem eine verbesserte Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter, Erleichterungen bei der Umsatzsteuer sowie eine erhöhte Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten (siehe auch TASPO 13/06). Wie die Bundesregierung ausführt, waren haushaltsnahe Dienstleistungen, wie die Wohnungsreinigung im Privathaushalt, auch bisher schon steuerlich absetzbar. Durch das erwähnte neue Gesetz können ab 2006 aber auch die Kosten für Handwerksarbeiten von der Steuerschuld abgezogen werden. Und zwar maximal 20 Prozent der Kosten bis zu einer Höhe von 3000 Euro: also bis zu 600 Euro pro Jahr. Außerdem wird der absetzbare Betrag für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen zur Betreuung einer pflegebedürftigen Person im Privathaushalt auf maximal 1200 Euro angehoben. Werden beide Abzugsbeträge in Anspruch genommen, könnten somit insgesamt bis zu 1800 Euro von der Steuerschuld abgezogen werden. Welche Handwerkerleistungen sind nach dem neuen Gesetz steuerlich begünstigt? Laut Bundesregierung können alle handwerklichen Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten am Haus, in der Wohnung und auf dem Grundstück gefördert werden. "So beispielsweise Tapezierer-, Maler-, Fliesenleger-, Sanitär-, Elektriker-, Maurer-, Trockenbau-, Garten- und Wegebauarbeiten". Garten- und Wegearbeiten sind also explizit mit erwähnt. Die steuerliche Förderung umfasse dabei allein die Arbeitskosten. Materialkosten werden nicht berücksichtigt.