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Aufforstungs- Programm "Kyrill" in NRW

Der Orkan "Kyrill" war der bislang folgenschwerste Sturm in der Geschichte der Wälder in Nordrhein-Westfalen. "Kyrill" hat mehr Holz umgeworfen, als in NRW normalerweise in drei Jahren geerntet wird. Nun hat die Landesregierung das Sonderprogramm "Kyrill" aufgelegt, mit dem gleichzeitig die erwarteten Klimaveränderungen berücksichtigt werden sollen.

In diesem Sonderprogramm stehen für die Wiederaufforstung in den Jahren 2007 bis 2010 insgesamt 56 Millionen Euro bereit. Privatwaldbesitzer erhalten 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, die Kommunen den halben Fördersatz.

Ziel der Wiederbewaldung der Sturmwurfflächen ist laut Umweltministerium, nun einen zukunftsfähigen Mischwald mit standortgerechten, stabilen, strukturreichen und produktiven Baumarten zu schaffen. Dazu gehören heimische Baumarten wie Buche, Eiche oder Kirsche, natürlich verjüngte Pionierbaumarten wie Birke, Weide oder Vogelbeere sowie bewährte fremdländische Baumarten wie die Douglasie. Die Fichte werde weiterhin eine wichtige Baumart bleiben. Im Hinblick auf den Klimawandel würden aber Fichtenreinbestände risikoanfälliger und notwendigerweise mit weiteren Baumarten gemischt werden.