Alle News

Aus Bücherei wird Gartenbaubibliothek

Bislang hieß sie Bücherei des Deutschen Gartenbaues, jetzt hört sie auf den Namen Deutsche Gartenbaubibliothek. Mit der Umbenennung sollen vor allem Bedeutung und Funktion der in die Universitätsbibliothek der TU Berlin integrierten Spezialbücherei für Gartenliteratur besser greifbar sein.

Die Deutsche Gartenbaubibliothek ist in die Universitätsbibliothek der TU Berlin integriert. Foto: Deutsche Gartenbaubibliothek

Nicht nur deutschsprachige Literatur in Deutscher Gartenbaubibliothek

Nach wie vor spiegelt der Name die nationale Bedeutung der Literatursammlung und vermeidet dabei gleichzeitig den Eindruck, dass nur deutschsprachige Gartenbau-Literatur zu finden ist oder die Bücherei mit Bundesmitteln finanziert wird, ist sich der für die Umbenennung verantwortliche Verein Deutsche Gartenbaubibliothek sicher.

Die 1936 gegründete Gartenbaubibliothek gehört mit über 50.000 Büchern zu Europas größten Sammlungen von Gartenliteratur. Enthalten sind unter anderem die Literaturbestände des ehemaligen Reichsverbandes des deutschen Gartenbaus und der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft (DGG) sowie ein umfangreicher Bestand an historischen Zeitschriften rund um Gartenbau und Gartenkunst.

Bestände der Deutschen Gartenbaubibliothek digitalisiert

Neben der Erhaltung und Erweiterung der bestehenden Literatursammlung liegt der Schwerpunkt der Gartenbaubibliothek auf der inhaltlichen Erschließung ihrer Bestände. Rund 400.000 Literaturhinweise sind in einem System von Dokumentationskarteien enthalten. Außerdem werden seit 2004 wichtige Bestände digitalisiert und online veröffentlicht.

Die Linkliste „Digitalisierte historische Gartenliteratur“ ermöglicht den Zugang zu weltweit online gestellten gartenbaulichen Werken. Kürzlich wurde zudem die virtuelle Sammlung „European Nursery Catalogues“ vom Verein Deutsche Gartenbaubibliothek ins Leben gerufen.