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Ausbildung: Berufsnachwuchs lässt sich auf vielen Wegen fördern

Weiterhin in der Ausbildung verstärkt tätig zu werden, bleibe eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft. Dadurch lasse sich die Struktur der Betriebe auch nachhaltig sichern, sagte Heinz Herker bei der Mitgliederversammlung des Gartenbauverbandes Westfalen-Lippe in Lünen.

Betrachte man die Verteilung der Betriebe in Nordrhein-Westfalen, so ergibt sich ein Verhältnis von 53 Prozent im Rheinland zu 47 Prozent in Westfalen-Lippe. Genau umgekehrt ist das Verhältnis bei der Ausbildung, Westfalen-Lippe bildet also schon jetzt stärker aus, „weitere Anstrengungen müssen uns aber am Herzen liegen“, sagte Herker in seiner letzten Rede als Verbandspräsident. Etwa in der Richtung Pflanzenfachberater. Gerade in den Ballungsgebieten für entsprechenden Fach-Nachwuchs zu sorgen, sei zukunftsträchtig. Die neuen Rahmenbedingungen dafür sind geschaffen, jetzt sollten alle die Chancen aktiv nutzen, sagte er.

Als Leuchtturm-Projekt bezeichnete er das so genannte Wolbecker Modell. Mit viel Engagement und Einsatz auch außerhalb der Arbeitszeit am Wochenende seien die jungen Leute aktiv. Wenn jedes Jahr 30 bis 40 solcher Ausbildungen zustande kommen, dann könnten sie auch andere mitreißen, meinte er. Die Aus- und Weiterbildungs-Initiative spricht besonders leistungsfähige Azubis an. Bei dieser Kooperation müssen sich die Ausbildungsbetriebe ebenso wie die Jugendlichen selber aktiv einbringen.

Dazu zählt auch die Mitarbeit im Betrieb einer anderen Fachsparte und ein Auslandspraktikum. Ziel ist ein schnelles Hineinwachsen in Führungspositionen sowie eine gute Ausgangsposition für die berufliche Fort- und Weiterbildung. Angebunden ist das gesamte Projekt an das Gartenbauzentrum Münster-Wolbeck.

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