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Ausbildung: Information über den Beruf tut Not

„Pflanzen und Gemüse“, lautet die Antwort einer Schülerin auf die Frage, was ihr zu dem Beruf Gärtner einfällt. „Tulpen und Rosen“, fügt die 16-jährige Schülerin einer Essener Gesamtschule nach einigem Nachdenken noch hinzu. Aber damit sind ihre Kenntnisse über die grüne Branche und das Berufsfeld auch schon erschöpft. Die Schülerin ist kein Einzelfall – so geht es den meisten, die zum Tag der Ausbildung zur diesjährigen Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen gekommen sind. Etwa 850 Schülerinen und Schüler der Klassen neun und zehn der allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen waren der Einladung der Veranstalter gefolgt. Bei der Mehrzahl der Schüler ist das Wissen über den Gärtner- und Floristenberuf eher dürftig. In den Köpfen der meisten Schüler scheint es nur eine Handvoll Berufe zu geben, es überwiegen noch immer Klischees. Auch wenn die Nachfrage bei den auf der IPM anwesenden Schülern nicht repräsentativ ist, gibt es doch ein eindeutiges Ergebnis: Florist oder Gärtner wird der, der Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder in der grünen Branche hat oder über ein Praktikum auf den Geschmack gekommen ist. Information tut also Not.