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Ausbildungsinitiative TASPO und Junggärtner Azubi-Startpaket

Etwas bange kann einem schon werden, wenn man sich die Ende Mai 2006 veröffentlichte Statistik über die praktische Berufsausbildung vom Bundeslandwirtschaftsministerium anschaut: Deutliche Rückgänge gab es nämlich 2005 bei den Vertragsneuabschlüssen in fast allen Fachrichtungen. Geradezu alarmierend ist der rückläufige Trend bei den gärtnerischen Meisterprüfungen: Gegenüber 1996 hat sich die Zahl der Meisterprüfungen mit 591 fast halbiert. Wir berichteten ausführlich in der TASPO 22/06. Es steht also zu befürchten, dass der Gartenbau über kurz oder lang vor massiven Nachwuchssorgen steht.

Was also tun? Der erste Schritt ist, überhaupt auszubilden. Einige Gärtnerkollegen haben leider inzwischen die Segel gestrichen und verzichten auf die Mühen, die in ihren Augen die Ausbildung macht. Natürlich hängt dies auch von den Einstiegsqualifikationen der Jugendlichen selber ab.

Wir sind der Auffassung, dass Klagen über mangelnden Gärtnernachwuchs nicht weiterhelfen. Stattdessen gilt es, aktiv zu werden (oder zu bleiben) und jene zu fördern und zu unterstützen, die Engagement zeigen, ihren Beruf lieben und bereit sind, in der grünen Gemeinde ihre Heimat zu finden. Und das haben sich die Junggärtner Deutschlands und die TASPO nun gemeinsam auf die Fahnen geschrieben. Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten steht dabei das Azubi-Startpaket, das ein ausbildender Betrieb für seinen Auszubildenden abschließen kann. Weitere Infos und das Antragsformular finden Sie im Internet auf der Seite der Junggärtner unter www.junggaertner.de und hier unter www.taspo.de.