Ausbildungszahl verharrt auf niedrigem Niveau

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Die Zahl der Auszubildenden im Beruf Gärtner/Gärtnerin war von 1998 bis 2002 dramatisch zurückgegangen. Die jetzt vorliegenden Zahlen der Berufsbildungs-Statistik Landwirtschaft signalisieren für die Gärtner zumindest eine Stabilisierung. Der rückläufige Trend scheint gestoppt. Doch war die Teilnehmerzahl bei den Berufsabschlussprüfungen fast auf Rekordtief. Zum Stichtag 31. Dezember 2003 standen deutschlandweit 16719 junge Menschen in der Ausbildung zum Gärtner. Die Stabilisierung auf dem relativ niedrigen Level – 2002 waren es 16 610 Auszubildende – reicht nicht aus, um mancherorts Fachkräftemangel zu vermeiden. Dies gilt vor allem für den Zierpflanzenbau, dessen Auszubildendenzahl im langfristigen Vergleich extrem zurückging. Während der Garten- und Landschaftsbau speziell in den 90er Jahren seine Ausbildungszahl deutlich steigerte, blieben die anderen Berufsschwerpunkte recht „klein“. Dank der vielen Auszubildenden des Garten- und Landschaftsbaus konnte der Gartenbau seine Position als ausbildungsstärkster Agrarberuf halten. Allerdings ist der Anteil der Gärtner in den letzten Jahren tendenziell gefallen. Weitere Informationen zu Aspekten des Gartenbaus in der vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft jetzt herausgegebenen Berufsbildungs-Statistik 2003 finden Sie in der aktuellen TASPO.

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