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Azaleen, die Verlierer an der Uhr

Wie die Azalee in den vergangenen 17 Jahren von ihrer Marktposition abgerutscht ist, darüber berichtete Miranda Schippers am Beispiel der niederländischen Blumenversteigerung Aalsmeer. 1986 stand die Topfazalee unter den Zimmerpflanzen nach Umsatz auf Platz vier der Rangliste. Sie machte insgesamt 14,1 Millionen Euro aus an der Versteigerung Aalsmeer. Unter den blühenden Topfpflanzen stand sie sogar auf Rangnummer zwei. Heute ist der Umsatz mit 13,8 Millionen Euro in etwa gleich geblieben, aber sie belegte nur noch Platz 17 in der Rangliste. Auch unter den blühenden Topfpflanzen kommt sie nur noch auf Rang 13. Gründe sieht Schippers in der Entwicklung im Einzelhandel. Die Bedeutung des traditionellen Einzelhandels verschwindet, die Kettenläden nehmen zu. Die Azalee jedoch brauche beste Qualität und auch ihren Preis.

Die Zukunft der Azalee hänge davon ab, wie ihre Wirkung auf die Verbraucher ist. Sie müsse Gesundheit vermitteln, ein Gefühl von Individualität und bezahlbarem Luxus, häuslichem Glück in Form von Gemütlichkeit. Außerdem müsse sie pflegeleicht werden.