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Baden-Württemberg: Branchenumsatz GaLaBau blieb 2003 gleich

Trotz der schwachen Konjunktur konnten die baden-württembergischen Landschaftsgärtner 2003 einen fast gleich hohen Branchenumsatz wie im Jahr zuvor erreichen. Allerdings basierte der Umsatz noch stärker als bisher auf der Nachfrage durch private Gartenbesitzer. Wie Dieter Raisch – seitheriger Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg – bei der Mitgliederversammlung am 13. März in Baden-Baden erwähnte, sind die kleinen Unternehmen (Betriebsgruppe I, bis fünf Mitarbeiter) meist gut zurechtgekommen. Sie konnten sich flexibel an eine schwankende Auftragslage anpassen. Größere Betriebe hätten sich schwerer getan. Die Nachfrage privater Gartenbesitzer nahm nach Angabe Raischs weiter zu und mache inzwischen rund 45 Prozent des Branchenumsatzes aus. Hierbei würden „neue innovative Märkte“ zunehmend wichtig. Der gewerbliche Wohnungsbau wurde als Kundengruppe ebenfalls wichtiger, insbesondere durch fortgesetzten Renovierungsbedarf und einige größere Neubauprojekte. Dagegen sei die Bereitschaft von Industrie, Handel, Banken und Versicherungen, in Grün rund um den Bau zu investieren, noch relativ schwach. Land und Kommunen – früher die wichtigste Kundengruppe – spielen für den GaLaBau aufgrund der Sparzwänge keine so große Rolle mehr. Die insgesamt rund 1750 Landschaftsgärtnereien in Baden-Württemberg erreichten im Jahr 2003 einen Branchenumsatz von 790 Millionen Euro. Auf die 490 Mitglieder des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg entfallen gut zwei Drittel des Branchenumsatzes. Außerdem sind 7050 der insgesamt 9050 Mitarbeiter in Betrieben der Verbandsmitglieder beschäftigt.