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Baden-Württemberg: Keine Umlage für die Kampagne

Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg wird seinen Mitgliedern auch künftig keine Umlage zur Finanzierung der Werbekampagne des Bundesverbandes aufbürden. Dies wurde anlässlich der Jahrestagung in Leinfelden-Echterdingen deutlich. Als die Kampagne vor drei Jahren ins Leben gerufen wurde, sei man eingedenk „äußerst schmerzlicher Aderlässe im Mitgliedsbestand“ als Folge früherer Umlageverfahren gegen eine entsprechende Zwangsverpflichtung der Betriebe gewesen, rekapitulierte Präsident Erhard Anger. Allerdings habe man neben dem jährlichen Beitrag von über 200 000 Euro an den Bundesverband weitere 40 000 Euro bezahlt, damit die einzelnen Betriebe unter den gleichen Bedingungen wie alle anderen freiwillig daran teilnehmen können. Ein Engagement, das gefördert wird, etwa durch Präsentationsveranstaltungen. Ausdrücklich ermunterte Anger seine Kollegen, die Kampagne – abgestimmt auf das eigene Unternehmen – bei der Kundenakquisition zu nutzen. Doch obgleich die überregionale Medienpräsenz der Branche als „beachtlicher Erfolg“ gilt, so will man den Betrieben weiterhin keine Belastungen zumuten, die sie gemäß den eingangs geschilderten Erfahrungen dazu bringen könnten, dem Verband den Rücken zu kehren oder erst gar nicht einzutreten.