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Baden-Württemberg: Schulgarteninitiative 2013/2014 angelaufen

„Ein Schulgarten bietet viele Möglichkeiten, den Unterricht und das Schulleben zu bereichern. Mit der Schulgarteninitiative wollen wir noch mehr Schulen im Land motivieren, einen eigenen Schulgarten anzulegen und neue Impulse geben, bereits bestehende Gärten weiterzuentwickeln und noch stärker in den Unterricht zu integrieren.“ Mit diesen Worten gaben Baden-Württembergs Verbraucherminister Alexander Bonde und der Minister für Kultus, Jugend und Sport, Andreas Stoch MdL, in Stuttgart den Startschuss zur Schulgarteninitiative 2013/2014. 

Bereits heute setzen rund 40 Prozent der baden-württembergischen Schulen auf den Schulgarten als Ergänzung zum Unterricht. „Frisches Gemüse, knackige Salate und duftende Kräuter gehören zu einer guten Ernährung. Im Schulgarten lernen Schülerinnen und Schüler, Obst und Gemüse selbst anzubauen beispielsweise nach den Regeln des ökologischen Landbaus“, erklärte Bonde.

„Wer den Garten mit seinen eigenen Händen mitgestaltet, entdeckt Fähigkeiten, die im normalen Unterricht nicht zum Vorschein kommen. Außerdem stellt die Arbeit im Schulgarten eine ideale Möglichkeit dar, sich für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen, ganz im Sinne der UN-Dekade ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘, die einen stärkeren Einsatz für die Natur und die Umwelt fordert“, ergänzte Stoch.

An der Aktion „Lernen für die Zukunft – Gärtnern macht Schule“ können sich alle baden-württembergischen Schulen beteiligen. Die Schülerinnen und Schüler können dabei auch Preise gewinnen, die vom Starterpaket für die Schulgartenarbeit und Einführungsworkshops bis zu Sach- und Geldpreisen für bereits etablierte Schulgärten reichen. Jede Schule bekommt zudem Tipps von einer fachkundigen Bewertungskommission, die sich aus Mitarbeitern der Verwaltung sowie Vertretern der unterstützenden Verbände und Organisationen zusammensetzt.

Begleitend zum Wettbewerb bietet die Gartenakademie Baden-Württemberg im Herbst 2013 und 2014 Fortbildungen in jedem Regierungsbezirk für Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten und Klassen an. Ein Schwerpunkt der Fortbildungen liegt aufgrund der Partnerschaft mit der Ernährungsinitiative „Komm in Form“ auf dem Thema Lebensmittel aus dem Schulgarten. Weitere Themen werden Umwelterziehung, Nachhaltigkeit und fächerübergreifendes Arbeiten sein.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular, das dem jeweils zuständigen Regierungspräsidium bis zum 15. Januar 2014 vorliegen sollte, sind auf der Website des baden-württembergischen Verbraucherschutzministeriums abrufbar. (mlr)