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Baden-Württemberg vergibt Umweltpreis

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Baden-Württemberg würdigt Selbstständige und Unternehmen mit einem speziellen Umweltpreis, der mit insgesamt 60.000 Euro dotiert ist. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis Ende Januar.

Baden-Württemberg hat einen Umweltpreis für Unternehmen ausgeschrieben. Symbolfoto: Bela Geletneky / Pixabay

Würdigung betrieblichen Umweltschutzes

Noch bis einschließlich 30. Januar 2020 können sich Unternehmen und Selbstständige aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung für den baden-württembergischen Umweltpreis, der mit insgesamt 60.000 Euro dotiert ist, bewerben. Als Preisträger kommen Betriebe in Frage, die außergewöhnliche Leistungen im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes und des nachhaltigen Wirtschaftens vorweisen können. „Mit dem Umweltpreis möchten wir möglichst viele Unternehmen ermutigen, Umwelt- und Klimaschutz in ihren Betrieb zu integrieren“, erklärt der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller den Hintergrund des ausgeschriebenen Preises. Voraussetzung ist, dass sich der Sitz des Unternehmens in Baden-Württemberg befindet. Einzureichen sind die Unterlagen auf der Internetpräsens des Umweltpreises.

Fünf Kategorien und ein Sonderpreis

Der Preis wird in insgesamt fünf Kategorien, sowie einer Sonderkategorie vergeben, dabei erhält jeder Preisträger 10.000 Euro Preisgeld, welches zweckgebunden für Maßnahmen im Umweltschutz eingesetzt werden muss. Unternehmen können sich für die Kategorien „Handel und Dienstleistung“, „Handwerk“, „Industrie-Unternehmen bis 250 Mitarbeitende“ sowie „Industrie-Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitende“ bewerben. Zusätzlich wird der Jurypreis „Kreislaufwirtschaft“ vergeben. Dabei wird ein Unternehmen gesucht, das in vorbildlicher Weise den Weg von der Abfallwirtschaft zu einer Kreislauf- und Sekundärrohstoffwirtschaft beschritten hat. Darüber hinaus vergibt das Land einen Sonderpreis für Organisationen aus dem Non-Profit-Bereich, die unternehmensähnliche Strukturen aufweisen. „Unser Ziel ist es, auch unternehmensähnliche Non-Profit-Organisationen zu motivieren, sich im betrieblichen Umweltschutz zu engagieren“, erklärte Untersteller.

Fachjury entscheidet über Preisvergabe

Die Jury besteht dabei aus Vertretern von wissenschaftlichen Instituten, von Wirtschaftsorganisationen, Umwelt- und Naturschutzverbänden, der Gewerkschaft, der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Sie trifft ihre Auswahl anhand von Kriterien wie umweltorientierter Unternehmensführung, effizienter Umgang mit Ressourcen, Maßnahmen zur Abfallvermeidung, Verringerung von Umweltbelastungen und Einsatz umweltschonender Technologien. „In Baden-Württemberg gibt es mittlerweile viele Unternehmen und Selbstständige, für die Umwelt- und Klimaschutz zum festen Bestandteil ihres betrieblichen Handelns und Denkens geworden ist. Um ihre Zahl noch zu erhöhen, gibt es den Umweltpreis. Als Anreiz und Beispiel für andere“, führt Untersteller weiter aus. Ganzheitliche Lösungsansätze, die zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise beitragen, sollen demnach bei der Auswahl der Preisträger besonders berücksichtigt werden.
 
Die feierliche Preisverleihung ist für den 9. Dezember 2020 in Stuttgart geplant.

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