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Bäume im Topf – ein kleiner Markt

Weihnachtsbäume im Topf – auch die haben immer noch einen, wenn auch kleinen Markt. Dass man den Bäumen damit keineswegs Gutes, sprich Lebensverlängerndes tut, wird von Experten-Seite auch nicht verschwiegen. Der abrupte Temperaturwechsel bringt alles durcheinander und lässt den bald nach dem Fest wieder hinaus beförderten Topfbaum eher erfrieren, weil die Wärmebehandlung im Zimmer seinen Winterschlaf unterbrochen und den baumeigenen Frostschutz ausgeschaltet hat.

Soll es dennoch ein Topf-Bäumchen sein, muss alles getan werden, damit er die Zeit im Wohnzimmer übersteht, das heißt auch hier, nicht zu abrupte Temperaturwechsel vor und nach dem Fest, regelmäßig gießen und nach dem Fest so aufbewahren, dass er nicht erfriert, aber auch nicht weiter durchtreibt.Meist haben Topfbäume ohnehin keinen ausgebildeten Topfballen, sondern wurden kurz vor dem Verkauf aus dem Freiland in einen Topf gesetzt. Am ehesten vertragen dies noch die Fichtenarten. Bei Nordmanntannen mit ihrer natürlichen Pfahlwurzel wird das Wurzelsystem beim Ausgraben so stark gestört, dass der Baum den Ausflug in die warme Stube ohnehin nicht übersteht. Das sollte man dem Kunden klipp und klar mit auf den Weg geben.