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Fair Trees: Saisonbeginn

Seit der Gründung des Bols Xmas Tree Fund im Jahr 2007 sind nach Angaben von Fair Trees rund 100.000 Euro in das gleichnamige Projekt geflossen. Marianne Bols, Inhaberin der dänischen Forstbaumschule Bols, will damit die Arbeitsbedingungen der Zapfenpflücker in Georgien verbessern und eine nachhaltige Produktion einführen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Außerdem sei die Baumschule Bols als einziger Weihnachtsbaumproduzent überhaupt Mitglied bei der World Fair Trade Organisation (WFTO) und biete als einzige weltweit zertifiziertes ökologisches Nordmanntannen-Saatgut (Fair Seeds) an. Das 2013 aus der zweiten Zapfenernte unter diesem Label gewonnene Saatgut werde im kommenden Frühjahr auf dem Markt verfügbar sein.

An dem Fair Tree-Konzept konnten sich 2012 erstmals die deutschen ökologischen Produzenten beteiligen und von Fair Trade anerkannte Weihnachtsbäume erwerben und anbieten. Das System: Jeder verkaufte Baum erbringt 67,5 Cent für die Fair Trees-Sozialprojekte. 2012 kamen so insgesamt knapp 40.000 Euro zusammen. Markus Schauer aus München übernahm 2012 für diese Bäume die Produzentenbetreuung in Deutschland.

Neuerdings kontrolliere ein dänischer Ethnologe und Spezialist für Osteuropa von der Universität Kopenhagen, ob die Spendengelder an den richtigen Stellen und langfristig sinnvoll für die Entwicklung der Region eingesetzt werden und werfe einen wissenschaftlichen Blick auf das Geschehen, beispielsweise das Schaffen von Einkommensmöglichkeiten in Ambrolauri auch außerhalb der Pflücksaison. Bisher, so die Mitteilung, erfülle Fair Trees die von der WFTO für alle Fair Trade-Organisationen aufgestellten Regeln voll und ganz. (ts)