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BASF entert chinesischen Markt

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BASF und der chinesische Düngemittelanbieter Kingenta arbeiten in Zukunft zusammen. Durch die Partnerschaft möchte der Ludwigsburger Chemiekonzern bereits ab dem 1. Juli neue Produkte auf dem chinesischen Markt einführen.

BASF vertreibt ab dem 1. Juli in China Düngemittel, die mit dem Urease-Inhibitor Limus behandelt wurden. Foto: BASF

Düngemittel: Urease-Inhibitor erhöht Aufnahme von Stickstoff

Im Mittelpunkt steht für BASF der Vertrieb von Düngemitteln, die mit dem Produkt Limus behandelt wurden. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Urease-Inhibitor, der die Stickstoffaufnahme von Pflanzen erhöht.

Herkömmliche Düngemittel lassen lediglich eine Aufnahme der Hälfte des verfügbaren Stickstoffs durch Pflanzen zu. Nach Aussage von BASF erhöht sich der Ernteertrag durch den Einsatz von Limus. Da weniger Stickstoff für den Anbau eingesetzt werden muss, leide auch die Umwelt weniger.

Lösung für eine dringliche Herausforderung der Landwirtschaft

„BASF und Kingenta haben gemeinsam eine Lösung für eine der dringlichsten Herausforderungen in der Landwirtschaft entwickelt“, so Mark Shillingford, Head of Marketing BASF Crop Protection China Limited.

Kingenta ist eines der führenden chinesischen Unternehmen für Lösungen im Pflanzenschutz. Das Unternehmen vereint Forschung, Entwicklung und Produktion von Düngemitteln unter einem Dach. 2015 erzielte Kingenta einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.