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Baum des Jahres 2006: Schwarz-Pappeln gesucht

Für die Schwarzpappel, den Baum des Jahres 2006, gehen beim Kuratorium Baum des Jahres (KBJ) immer mehr Anfragen nach Pflanzgut ein, die unbeantwortet bleiben müssen. Darauf hat Dr. Silvius Wodarz vom KBJ in einem Gespräch mit der TASPO hingewiesen. Gesucht würden derzeit Schwarz-Pappeln beispielsweise von der Stadt Frankfurt oder vom Forstbezirk Weißwasser in Sachsen, so Wodarz. Die bekannten Pflanzgutbestände, die vor allem in Brandenburg vorhanden waren, seien bereits erschöpft. Auch der Bund deutscher Baumschulen (BdB), an den Wodarz nach eigenen Angaben oft bei Anfragen verweist, kann aktuell nur wenige Anbieter benennen, die Baumart sei sehr schwer lieferbar. Wodarz appelliert deshalb an Baumschulen mit Beständen an Populus nigra, sich beim KBJ zu melden. Auf den Internet-Seiten des Kuratoriums unter www.baum-des-jahres.de könnten diese Anbieter dann erwähnt werden. Unter anderem um aktuelle Forschungsergebnisse zum genetischen Potenzial sowie den Ansprüchen und Chancen der Baumart geht es auf der „Tagung zum Baum des Jahres – Die Schwarz-Pappel“ am 11. und 12. Mai auf Schloss Criewen bei Schwedt/Oder.