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Baum des Jahres im Agrarausschuss vorgestellt

Am Mittwoch vergangener Woche war Dr. Silvius Wodarz vom Kuratorium Baum des Jahres zur Agrarausschuss-Sitzung nach Berlin geladen, um gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundes deutscher Baumschulen, Walter Hinrichs, den Baum des Jahres vorzustellen und ein Schlaglicht auf die Baumschulbranche zu werfen. So fanden die 30 Abgeordneten eine kleine Weißtanne auf ihrem Platz vor, Werbefolder zum Baum des Jahres und die CD zur Aktion „Die Grüne Stadt“. Öffentlichkeitswirksam hatte Wodarz das Edikt des alten Fritz von 1714 auf Pappe drucken lassen. Der Soldatenkönig beklagt hierin den Mangel an Holz und macht jedem Hochzeitspaar deshalb zur Auflage, einen Baum zu pflanzen oder ein entsprechendes Entgeld zu entrichten. Eine Tradition, die Wodarz wiederbelebt hat im Zuge einer Pflanzaktion am Tag des Baumes. Für den 14. Oktober 2004 sprach Wodarz abschließend noch eine Einladung in den Zoologischen Garten in Berlin aus. Dann soll der Baum des Jahres 2005 ausgerufen werden. Hinrichs nutzte die Möglichkeit, vor dem Ausschuss zu sprechen, um den Abgeordneten für ihre Unterstützung zur Mehrwertsteuerfrage im vergangenen Jahr zu danken. Mit der EU-Osterweiterung rechne sich die Baumschulbranche gut Chancen aus, in den Osten liefern zu können. Denn deutsche Ware sei bedeutend winterhärter als Gehölze, die beispielsweise in Italien gezogen wurden.