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bauma: kompakte Baumaschinen im Trend

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Neue Produkte, Verfahren und Lösungen: Die kommende Ausgabe der bauma präsentiert vom 11. bis 17. April auf 605.000 Quadratmetern Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte. Darunter die größten der Größten, aber in diesem Jahr auch verstärkt die (verhältnismäßig) „Kleinen“. Denn: Kompakte Maschinen werden im täglichen Arbeiten immer bedeutender. Die Baumaschinen von heute sollen zudem schnelleres Arbeiten ermöglichen und komfortabel sein.

Auf 605.000 Quadratmetern werden auf der bauma in München Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte präsentiert. Foto: Messe München

Baumaschinen: Effizienz auch auf kleinem Raum

Derzeit werden Baumaschinen unterschiedlichster Arten nachgefragt, die Effizienz auch auf kleinem Raum ermöglichen. Für Arbeiten auf wenig Raum sind auch die beiden neuen Baggermodelle EZ80 und EZ53 von Wacker Neuson (München) ausgerichtet. Als sogenannte Zero Tail-Bagger haben sie keinen Hecküberstand.

So können mit ihnen nach Firmeninformationen auch an schwer zugänglichen Stellen hohe Aushubleistungen erzielt werden. Schließlich zähle das kleinere Modell EZ53 mit einem Betriebsgewicht von rund 5,3 Tonnen zu den leistungsstärksten Baggern seiner Klasse. Das größere Modell EZ80 mit einem Betriebsgewicht von rund acht Tonnen punktet laut Wacker Neuson mit einem geringen Kraftstoffverbrauch.

Nicht nur in den Innenstädten, auch bei Umschlagsarbeiten kann es eng zugehen. Mit der Neuauflage seines Pick & Carry Umschlagbaggers 730 bringt der niederbayerische Hersteller Sennebogen (Straubing) eine Maschine auf den Markt, die speziell auf den Holzumschlag abzielt.

Bagger mit endlos rotierbarem Oberwagen

Mit einem Heckschwenkradius von 2,76 Metern und 3,30 Metern Breite ist sie sehr kompakt und gleichzeitig standsicher konstruiert. Bei 10,5 Meter Reichweite erzielt der Bagger eine Traglast von bis zu 4,2 Tonnen. Und dank des um 360 Grad endlos rotierbaren Oberwagens kann er aus den Sortiergassen immer vorwärts wieder ausfahren; aufwendiges Rangieren entfällt.

Weiterhin wird von modernen Baumaschinen erwartet, dass sie ihren Beitrag dazu leisten, die Produktionsabläufe auf den Baustellen zu beschleunigen. Hier setzen die ab Werk integrierten Automatik-Steuerungen an, die in immer mehr Baumaschinen Einzug halten.

Neue Assistenzfunktion für Kettenbagger

So zeigen beispielsweise Caterpillar und Zeppelin (Garching bei München) auf der Messe eine neue Assistenzfunktion mit halbautomatischer Löffel-Steuerung für Kettenbagger. Mit dem System „CAT Grade mit Assist“ referenziert der Fahrer seine Löffelschneide an einem bekannten Höhenpunkt, gibt einen Höhen-Offset ein und kann mit dem automatischen Erstellen des Feinplanums auf Zentimeter-Genauigkeit beginnen. Dabei wird der Löffel mit konstantem Schnittwinkel mitgeführt.

Auch Komatsu Europe (B-Vilvoorde) unterstützt die Fahrer mit Automatiklösungen: In München stellt das Unternehmen die neue D85EXi/PXi-18 Planierraupe mit intelligenter Maschinensteuerung vor. Mit dieser Ausstattung kann sowohl das Grob-, als auch das Feinplanum in Automatik-Betriebsart durchgeführt werden.

Planierraupen mit intelligenter Maschinensteuerung

Laut Komatsu können Planierraupen, die mit der intelligenten Maschinensteuerung ausgerüstet sind, eine erheblich gesteigerte Einsatzeffizienz erreichen – besonders, wenn ein akkurates abschließendes Feinplanum garantiert werden muss. Für die Fahrer bedeuten automatische Steuerungen auch einen Komfortgewinn. Generell rückt der Arbeitskomfort in der Kabine und die Prozesswahrnehmung aus dieser heraus zunehmend in den Fokus der Baumaschinenhersteller.

So hat sich nach den Beobachtungen des britischen Herstellers JCB (GB-Rocester) die auf Komfort und Sicht optimierte CommandPlus-Kabine bei seinem Radlader-Flaggschiff 457 in der Praxis bewährt. Deshalb rüstete das Unternehmen jetzt auch sein mittleres Maschinensegment damit aus: Auf der Bauma werden vier weitere Radlader-Modelle mit der Kabine zu sehen sein, bei der die B-Säulen gleich weit wie das Heck auseinandergestellt sind. Es ergibt sich ein großer Innenraum mit sehr guter Sicht durch eine Panorama-Frontscheibe.