Baumpflege in Norddeutschland mit „Schnappi“ und „Biest“

Veröffentlichungsdatum:

Ohne „Schnappi“ und „Biest“ geht beim Bremer Baumdienst so gut wie nichts. Nahezu täglich sind die beiden in der Baumpflege im Dreieck Bremen, Hamburg und Hannover im Einsatz. Allein durch ihre Namen sind sie zu einer Attraktion bei Kunden und Passanten geworden. Was hinter den beliebten „Tierchen“ steckt, fragten wir ihren Besitzer Maximilian Salzer, Geschäftsführer vom Bremer Baumdienst.

Herr Salzer, verraten Sie uns doch mal, wer sich hinter Ihren Lieblingen verbirgt?

Also bei unserem „Schnappi“ handelt es sich um einen Baumfällkran von Merlo. Damit sind wir in der Lage, Bäume effizient, mit hoher Sicherheit und schonend für Umfeld und Baumpfleger abzutragen. Mit einer Hubhöhe von bis zu 26 Meter und einer Hubkraft von bis zu vier Tonnen können wir auch Großbäume mit erheblicher Zeitersparnis fällen. Die bis zu 70 Zentimeter starken, abgesägten Kronen- und Stammteile werden kontrolliert abgelegt. So werden Schäden am Umfeld vermieden und aufwendiges Aufräumen von zu Bruch gegangenen Kronenteilen wird verhindert.

Durch die kompakte Bauform können wir uns mithilfe von verschiedenen Lenkungsarten auch unter engen Verhältnissen bewegen. Durch die effektive Arbeitsweise benötigen wir für Fällungen weniger Personal und sind auch deutlich schneller als mit der motormanuellen Technik. Fällungen dieser Art werden deutlich günstiger. Für die Arbeit benötigen wir lediglich einen geschulten Maschinisten. Niemand muss in den Baum klettern oder befindet sich anderweitig im Gefahrenbereich, was die Arbeit auch deutlich sicherer macht.

Was steckt hinter dem Namen „Biest“? Das klingt ja schon sehr gefährlich.

Nein, gefährlich ist unser „Biest“ nicht. Der Spitzname bezieht sich eher auf seine Kraft. Es handelt sich um einen Mercedes Benz Unimog U43. Er ist für unsere täglichen Ansprüche sehr gut geeignet. Wir sind viel im Gelände unterwegs, abseits von befestigten Straßen und Gleisen. Ein Unimog ist hierfür perfekt geeignet, weil er geländegängig ist und trotz aller Aufbauten durch eine stabile Fahrweise überzeugt.

Wie kam es zu der Namensgebung?

Wir wollen unser Unternehmen modern aufstellen. Da kam die Idee, den außergewöhnlicheren Maschinen Spitznamen zu geben. Es ist eine ziemlich einfache Methode, um eine hohe Aufmerksamkeit zu erzielen. Kunden oder auch Passanten merken sich diese markanten Namen ziemlich schnell. Einige sprechen uns sogar gezielt darauf an und wollen „Schnappi“ oder „Biest“ auf ihrem Hof sehen.

Cookie-Popup anzeigen